10 Punkte zum perfekten WordPress Theme

bueltge.de [by:ltge.de] wird von Frank Bültge geführt, administriert und gestaltet. Alle Inhalte sind persönlich von mir ausgewählt und erstellt, nach bestem Gewissen und Können, was die Möglichkeit von Fehlern nicht ausschließt.

Kommentare

  
  1. Dominik sagt:

    Ich finde zu Punkt 7 gehört gleichfalls auch formatierter Code, sowohl im Template mit PHP-Anweisungen als auch auf der generierten Seite (zugegeben: meist schließt letzteres ersteres aus...).

    Wenn ich die Form der (nicht) gesetzten Tabs bei Punkt 3.3 sehe, rollen sich mir die Zehennägel auf 😉 Im Ernst: entweder man setzt die Einrückung so, wie man sich auch mit HTMLTidy bilden kann, oder man verzichtet ganz darauf... Die Attraktivität von Themes bildet sich bei mir erst nach dem ich den Code gesehen hab.

    Jaaa... ich bin ein Nerd 😀
    Dominik

    • @Dominik: habe ich doch auch so drin:

      Damit meine ich nicht nur, dass der Validator keine Fehler meldet, sondern auch übersichtlich, strukturiert und lesbares Markup in den Templates.

  2. cywhale sagt:

    Hrmpf. Mein WP-Adminbereich sagt mir dass mein recht ähnlicher Artikel zum Thema in 48 Minuten veröffentlicht werden würde. Werde ihn wohl auf Linkhinweise kürzen.
    Trotzdem Danke für diesen sehr ausführlichen Artikel 🙂

  3. Nils sagt:

    Top Anleitung! Vielen dank.

  4. cywhale sagt:

    Egal, ein paar Minuten später war es schon geschehen.
    Zum Artikel hier: Vor allem die Abschnitte über Bedeutung von Webstandards und Browserkompatibilität werden oft nicht erwähnt, schön sie hier zu finden.
    Dominik meint oben wahrscheinlich nicht den Inhalt des Artikels sondern das Codebeispiel zum Kommentar-Hook in welchen die Textarea und das PHP-Snippet wesentlich weiter eingerückt sind als die gleichwertigen Input-Elemente.

  5. Dominik sagt:

    @Frank
    Ohje... es war schon spät 😀

    --Dominik

  6. Dominik sagt:

    Ich versuche seit zwei Wochen meinen Tages-/Nachtrythmus wieder zu normalisieren... Die Semesterferien haben mich zu sehr zu 30-Stunden-Tage verleitet, sodass ich prinzipiell täglich ne Stunde später eingeschlafen bin... Für die jetzt beginnende Vorlesungszeit ist dieser Rythmus aber ein wenig, ähm, blöd...

    Sonst gäbe ich dir aber recht, um 1 Uhr beginnt erst der Tag 😀

    LG
    Dominik

  7. Ralf sagt:

    Als erstes mal OT: Was ist denn hier mit der Schriftgröße passiert? Das ist ja Senioren-Format 😀

    Die Formatierung des Codes ist (sorry for that) Bullshit. Wer weiß wie er an den Code kommt, kann diesen in den Editor seiner Wahl kopieren und dort z.B. von Tidy formatieren lassen. Ob der Code nun mit Einrückungen oder ohne an den Browser geliefert wird, ist dem Browser sowas von wumpe.
    Viel wichtiger sind erklärende und verständliche (!!!) Kommentare.
    Als Speicherplatz knapp war und Kommentare die Scriptsprache ausbremsten (also zu Zeiten als ein C64 Hightech darstellte und Basic das Nonplusultra war), entfernte man Kommentare um Ressourcen zu sparen und die CPU zu schonen.
    Diese Unsitte hat sich offenbar bis heute erhalten bzw. die meisten Autoren sehen es gar nicht ein warum sie ihre Werke mit Erklärungen versehen sollten.
    Die schönste Formatierung hilft nicht weiter wenn der Code an sich unverständlich ist. Ein paar Zeilen guter Kommentar ersetzen u.U. jede noch so tolle Formatierung. Sicherlich ist eine gute Formatierung sehr hilfreich, jedoch auch, wie bereits erwähnt, mit ein paar Mausklicks zu erreichen. zudem trennen sich bei der Formatierung auch die Geschmäcker. Der eine liebt es wenn jede Zeile 3 Tabs eingerückt wird, der nächste kann sich über das viele horizontale Scrollen nur aufregen.
    Wer technisch kniffelige Lösungen, prachtvolle Effekte oder andere Besonderheiten in seinen Werken verwendet, sollte dies vielleicht auch mal in einer kleinen Datei dokumentieren (readme.txt sollte der zweite Vorname eines jeden Programmierers sein!). Die meisten Sachen sind ohnehin Standard und immer wieder gleich. Den Header mit den meta-Tags kann man z.B. getrost in eine Zeile packen, dafür interessiert sich im Normalfall kein Mensch. dafür sind meistens die wirklich interessanten Bereiche so überformatiert das die Übersicht schon wieder verloren geht.

    Das Thema Suche möchte ich gar nicht so ausführlich ansprechen. Nur soviel: Die Suche von WordPress ist Mist und viele wissen es. Leider unternimmt kaum jemand etwas dagegen.
    Das ist aber wohl ein eigenes Thema für einen eigenen Beitrag.

    Das Verwenden von get_header/get_footer ist ebenso ein missverstandenes Thema. Es werden bei der Verwendung dieser Funktionen, auf den ersten Blick, lediglich die entsprechenden Dateien nachgeladen. Warum und wieso das so ist, darüber machen sich die wenigsten Gedanken.
    Der Unterschied zwischen dem einfachen Einbinden der Template-Datei (z.B. require(header.php) ) und dem get_header() ist der, dass bei der Verwendung der WP-Funktion noch Daten ausgewertet und in Variablen übergeben werden. Dieses Detailwissen macht manchmal den Unterschied zwischen funktioniert und funktioniert nicht aus.
    Im Grunde genommen kann man fast alle Template-Tags ersetzen, sollte dann aber vorher mal in den entsprechenden WP-Dateien genau nachschauen was diese Template-Tags so alles anstellen.

  8. @Ralf: zu OT; nichts verändert und da ich große klare Schriften mag, sind sie auch schon seit beginn so. Da ich aber auch in die Jahre komme, kann es sein, dass ich ein anderes Empfinden habe als du, oder du warst schon so lange nicht mehr hier?

    Die Formatierung des Code halte nicht für "Bullshit", sondern für Sorgfalt und Übersicht. Ich will dagegen keine Kommentare haben, unnötiger Code der nur aufbläht, Will man das Theme als Download anbieten, dann kann es sicher sehr nützlich sein. Ebenso sehe ich Kommentare innerhalb von Funktionen des PHP als sehr nützlich. Kommentare sind nützlich, keine Frage, aber in der Ausgabe eines Themes sind sind für mich überflüssig. Das dem Browser die Formatierung des Markup egal ist, ist sicher wahr, aber dem Menschen nicht, der der damit Arbeiten muss, der sollte einen sauberen Stil wahren und dazu gehört für mich eben Übersicht im Markup. Ebenso empfinde zu sauberem Stil gehört es einfach. Es ist quasi wie bei gutem Essen, die Zutaten sollten stimmen und nicht nur das Endprodukt.

    bzgl. Suche, stimmt - da muss etwas getan werden. Steht auch auf meiner Liste, aber leider fehlt mir einfach die Zeit. Gerade ich recht umfangreichen Blogs ist sie sehr dünn. Im Unternehmensumfeld bohre ich sie auf, leider bin ich hier nicht dazu gekommen.

    Template Tags: auch da stimme ich zu; aber ich blogge schon so lange hier und solche Themen nimmt sich kaum jemand an. Die Fragen sind immer wieder die gleichen, User wollen in erster Linie schnell ein Ergebnis und was unter der Haube läuft ist vielen Egal. Ich habe mir schon recht viele Themes angeschaut, auch kostenpflichtige und bin sehr oft enttäuscht, denn oft sind die Themen nur gespickt mit Schnippseln, die man 1:1 aus dem Web kopiert, ohne sich Gedanken zu machen, massenhaft Queries und unüberlegter Code, einfach kopiert, weile so war.

    Danke dir für deine ausführliche Meinung, du wiest, dass ich das schätze!

  9. cywhale sagt:

    Zum Thema Einrückungen im Theme-Quelltext: Ich bin auch der Meinung das ein übersichtlich formatierter Quelltext durchaus seinen Sinn hat. Wer ein Theme anpassen möchte kann natürlich den Code selbst formatieren (wie geht Tidy mit PHP-Blöcken um, noch nie ausprobiert, geht das überhaupt?), das stellt aber dann wieder eine kleinere Hürde für unbedarftere Benutzer da die vielleicht nur eine kleine Änderung vornehmen wollen. Dem Browser ist es natürlich egal, dem Entwickler glaube ich nicht. Beim Thema Themekommentierung stimme ich aber zu, in Zeiten von DSL und Kabelnetz spricht eigentlich wirklich nichts dagegen, selbst in meinem eigenen Theme (Marke Eigenbau) vermisse ich manchmal einen kleinen Kommentar (und auch manchmal die Übersicht). Werde das Problem wohl auch selbst einmal angehen müssen 🙂

  10. Ralf sagt:

    Über die Einrückungen muss man sich nicht streiten, dass ist, wie gesagt, Geschmackssache. Da kann jeder nur sagen was er bevorzugt und was nicht. Es soll aber auch Programmierer geben, die Syntaxhervorhebung für daneben halten weil ihnen die Farben nicht gefallen.
    Die Diskussion ist insofern Bullshit, als das jeder etwas anderes unter übersichtlich und gut lesbar versteht.

    Im Fall von HTML-Kommentaren kann ich dir recht geben. Gerade bei mobiler Nutzung zählt jedes Byte. Aber wie wäre es denn damit:
    [?PHP
    #
    # Ein Kommentar in PHP der einen HTML-Abschnitt kommentiert.
    # Saubere, einfache Lösung die vor der Auslieferung ausgefiltert wird.
    #
    ?]

    Im Zweifelsfall benutzt man halt zwei Versionen. Eine unformatierte und unkommentierte Version für den Betrieb. Und eine Download-Version die hübsch formatiert und kommentiert ist.
    Bei einer Download-Version halte ich übrigens eine gute Dokumentation für unumgänglich. Und die sollte dann bitte schön nicht mit dem Changelog beginnend mit der Version 0.01.03 prealpha vom 1.6.99 anfangen. Dokumentationen sind leider viel zu rar und wenn denn vorhanden, enthalten sie oft nicht das was gesucht wird. Ich denke mal das 90% der Fragen nur aufgrund einer mangelhaften Dokumentation anfallen.

    Bezüglich dem OT-Thema: Ich hab mal einen Screenshot hochgeladen. Also ich finde die Schrift extrem groß und dick geraten. Kann auch daran liegen das ich wirklich schon länger nicht mehr hier war. Oder das mein Browser (FireFox) spinnt.
    Was aber auch mal zeigt das Browsertests zwar das Gewissen beruhigen (ich hab ja alles getestet. muss gehen), aber nie 100%ige Sicherheit bringen da es wirklich so beim Besucher funktioniert und aussieht.

    • @Ralf: Mit Sicherheit ist Formatierung ein Geschmacksthema, daher plädiere ich immer für Projekt- oder Teambezogene Normen.
      Die Lösung der PHP-Kommentare ist sicher eine Möglichkeit und auch ich vernachlässige oft die Doku., leider. Sie hat leider einen unterschwelligen wert, was nicht gerechtfertigt ist. Definitiv muss man mehr dokumentieren, lieber einen Satz zu viel. Auch in den Projekten im Job merke ich das immer wieder, die Prozesse und der Code sind unzureichend dokumentiert. Die Nacharbeit ist dann sehr mühselig und kostet ein vielfaches an Zeit und Geld.

      bzgl. OT: Ich werde es mir mal verändert ansehen, bin aber eigentlich auf all meinen Browsern zufrieden. Danke für den Screenshot, sieht korrekt aus.

    • @Ralf: habe mal einige Veränderungen vorgenommen, eventuell fühlst du dich jetzt wohler?

  11. cywhale sagt:

    Natürlich ist die korrekte Formatierung Geschmackssache, keine Frage. Trotzdem sollte man sich an rudimentäre Formatierungsmöglichkeiten wie z.B. Einrückung von verschachteltem Markup halten sofern nicht gesichert ist dass man ausschliesslich selbst am Markup arbeitet. Dadurch wird das Arbeiten für Fremde später wesentlich einfacher, z.B. für downloadbare Themes oder weitergegebene Projekte.
    Die Idee mit dem PHP-Kommentar ist nicht schlecht sofern auf dem benutzten Server PHP zu Verfügung steht - für z.B. WordPress-Themes eine gute Idee.

  12. Christoph sagt:

    Es passt zwar nicht ganz, aber ich finde du hast ein wirklich tolles Theme. Es ist eine Augenweide und die Usability ist einfach super.

  13. Ralf sagt:

    Frank, wirklich unwohl habe ich mich hier noch nie gefühlt. Nur etwas ungewohnt vielleicht. Aber so lange die Feeds nicht gekürzt werden, kann ich die Schriftgröße ja selber bestimmen 😉

    @cywhale: Gibt es noch Server die kein PHP oder zumindest eine andere Scriptsprache unterstützen?

  14. Alex sagt:

    Hallo!

    Also hier mal ein riesen "RESPEKT!" vor der Arbeit 🙂 Echt informativ und ausführlicher Artikel/Guide. Damit wird sicher ner Menge geholfen 🙂

    MfG

  15. Eknoes sagt:

    Wollte mich auch beidir für die viele Mühe bedanken, die du in deine tollen Tutorials oder Tips gesteckt hast! Respekt, tolle Arbeit. Ohne dich hätte ich immer noch kein eigenes WordPress Theme in meinem Blog ;D

    lg

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