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Google stattet seine Nutzer mit recht umfangreichem Speicherplatz aus, derzeit 2802 MB - damit kann man eine ganze Menge anfangen, als immer nur Mails und ihre Anhänge zu speichern. Das dachte sich auch Bjarke Viksoe und programmierte ein Tool, welches auf dem heimischen Rechner ein virtuelles Laufwerk einrichtet und die Daten auf dem Konto von Google speichert - Gmail Drive.
Hierbei handelt es sich um ein Namespace-Erweiterung, die Daten werden physikalisch auf dem Google-Server als eMails abgelegt, dem Nutzer des Tools werden die Daten im Laufwerk angezeigt, also im Explorer oder ähnlichen Tools. In der Inbox wird die Datei Bild.jpg mit einem Betreff (GMAILFS: /Bild.jpog[...]) als Nachricht abgelegt. Das Laufwerk bekommt die Login-Daten hinterlegt und setzt man eine Haken bei „Auto-Login“, so fällt das wiederholte eingeben des Passwortes weg.
Das Programm ist sehr klein und steht auf den Seiten des Autors zum Download bereit.
Dieser bezeichnet sein Tool als Experiment und solange Google nichts dagegen hat, kann es eingeschränkt genutzt werden. Sollte Google aber irgendwann dagegen vorgehen, so stehen die Daten ja immer noch als eMail zur Verfügung. Einige kleine Einschränkungen gibt es, es können nur bis zu 63 Zeichen vergeben werden und es stehen nur die vier Basisfunktionen „Öffnen“, „Ausschneiden“, „Kopieren“ und „Löschen“ zur Verfügung. Außerdem kann man neue Ordner anlegen, aber das Umbenennen ist nicht möglich.
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8. Januar 2007 um 17:30
Gspace ist noch genialer! Als FF-Addon direkt im Browser nutzbar...
https://addons.mozilla.org/firefox/1593/14. Januar 2007 um 21:14
21. Januar 2007 um 01:27
gibt es auch schon als Firefox Erweiterung
http://www.getgspace.com/sehr praktisch für den Portable Firefox. Nur die Einstellung "Daten in Entwurf Ordner ablegen" gibt es noch nicht. Wird aber sicher bald kommen.
12. Februar 2007 um 14:32
Ich finde das gesamte Konzept fragwürdig. Denn größere Dokumente schickt man sich nicht per mail, sondern besser über ftp. Dann wäre es angebracht, nur die Änderungen von Dokumenten zu speichern. Das hätte einen großen Effizienzvorteil. Aber dann könnte man gleich auf einen CVS-Server zurückgreifen.
Für ein paar kleine Sachen ganz nett, aber bei größeren Dokumenten und zur regelmäßigen Datensicherung ungeeignet.
4. Mai 2007 um 09:58
21. August 2009 um 14:45
Trotz aller Vorteile - ich bleibe den virtuellen Festplatten immer etwas skeptisch gegenüber. Da packe ich nur Sachen rein, die nicht vertraulich sind. Denn wer weiß, was mit den Daten passiert, die dort versteckt sind. Gerade mit der ausgefeilten Suchtechnologie von Google kann man sich natürlich vorstellen, dass da auch Sachen abgefischt werden und irgendwie weiter verarbeitet werden. Ganz konventionell und sicher ist einfach für sowas ist die externe Festplatte, wo ich alles versuchen kann, den Zugang Fremder zu verhindern.