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Das Logo eines Unternehmens kann in vielerlei Hinsicht interpretiert werden, nicht umsonst werden Redesigns und Veränderungen an Logos sehr vorsichtig unternommen.

Habe ich mich heute morgen noch über die Art und Weise, wie BP das Problem der Ölpest angeht, aufgeregt und die Machenschaften der Ölkonzerne diskutiert, lese ich in den morgendlichen News über die Greenpeace Aktion „Redesign BP's logo“ zum neuen Logo von BP. Dabei sind tolle Ideen. Auch wenn BP wohl trotzdem mehr oder weniger glimpflich aus der Sache raus kommt, trotz Gerichtsverfahren in Amerika, wecken solche Aktionen die Menschen auf - und nur der Mensch selbst kann durch sein Verhalten die Konzerne lenken. Die aktuellen Rückmeldungen zu den Logos kann man sich bei Flickr ansehen. Da sind definitiv einige Tolle Sachen dabei, die auf ein Shirt gehören.
Hintergründe und Quelle zum Bild und via thaeger
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2. Juni 2010 um 11:53
Ich finde es auch großartig. Und unterstütze diese Aktion.
2. Juni 2010 um 13:27
Auch wenn es ein "sehr trauriges Thema" ist finde ich diese Aktion von der Idee her echt Klasse.
Und es sind wirklich sehr gute Logo`s dabei die sich auf einem T-Shirt gut machen würden, da fällt es dann schon leicht diese Aktion zu unterstützen.
f..... BP
2. Juni 2010 um 13:34
Hallo!
Eine klasse Aktion - und ja: einige der Logos gehören wirklich auf Shirts!
Ich setze mich vielleicht auch noch ran und gestalte etwas Entsprechendes
2. Juni 2010 um 15:25
Habe auch darauf hingewiesen. Entscheidend wird sein, wie die USA den BP-Konzern hier letztlich auch finanziell in die Pflicht nehmen. Setzt man sämtliche Kosten an, die durch diesen Öl-Gau anfallen, dürfte BP Pleite sein.
2. Juni 2010 um 20:04
Tja, da kann man nur mit dem kopf schütteln.
Allerdings bezweifel ich, dass in Zukunft so etwas verhindert werden kann.
3. Juni 2010 um 10:09
Ein wunderschönes optisches Statement. Ästhetik pur. Fast zu schön. Schuld an dem Desaster sind wir, die unter unserem Hintern das Öl verheizen. Häufig nur zum Vergnügen. Jeder, der jetzt gegen BP giftet. sollte sich überlegen wann er zum letzten mal seinen PKW für eine Schachtel Zigaretten gestartet hat.
3. Juni 2010 um 10:52
@kama
Grundsätzlich stimme ich zu - aber das entbindet ja BP nicht davon, Sicherheitsmassnahmen zu treffen. Wenn ein Notventil nicht installiert wird (obwohl es nach dem Stand der Sicherheitstechnik bei den Tiefenbohrungen unerläßlich ist), weil es 500.000 Dollar kostet, dann steht BP am Pranger und nicht der Zigarettenholer (was natürlich nicht das Zigarettenholen per Auto legitimiert - aml abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt)!
3. Juni 2010 um 14:35
Vordergründig haben Sie recht. Und trotzdem sollte das Ereignis nicht auf Technikversagen aus ökonomischen Gründen reduziert werden. Dahinter steckt auch die fast heuschreckenartige Plünderermentalität unserer Massengesellschaft. Und wir alle sind ein Teil von ihr. Sind irgendwie in das System verstrickt. Aus Bequemlichkeit, Furcht oder Gier. BP ist am Ende. Danach wird der Konzern auf andere Gesellschaften aufgeteilt und alles geht so weiter wie bisher. Ja bis in der Nordsee ähnliches passiert, wo in aller Stille Norwegens Wohlstand aus der Tiefe sprudelt ...
3. Juni 2010 um 22:09
Momentan gibt es jeden Tag Bad-News von der Ölkatastrophe. Habe gerade einen Artikel über die Deepwater Horizon im Reisen Blog veröffentlicht ...
16. Juni 2010 um 15:18
Haha, coole Idee. Ich finde auch, dass das grüne Logo nicht zu BP passt - wie zu den meisten Konzernen. Wenn Konzerne auf Umweltfreundlichkeit Wert legen, dann auch nur wegen Imagegründen oder steuerlichen Gründen. So wird es auf Dauer einfach nicht weiter gehen können, die Katastrophe im Golf von Mexiko ist nur ein Symptom, was zeigt, dass sich Kapitalismus und Umweltschutz kaum vereinbaren lassen.
23. September 2010 um 16:07
Schliesslich ist alles vorbei. Trotzdem finde ich, dass BP früher reagieren sollte. Manageren einfach dachten, dass es nicht so schlimm wird sein. Jeztz müssen sie alle Reinigungskosten bezahlen. Das finde ich fair. Sollten sie aber auch nicht vor dem gericht gebracht wereden?
7. Dezember 2010 um 09:04
Das Logo trifft den Nagel auf den Kopf, super Sache und äusserst kreativ. Und nach wie vor aktuell. Diese in die Schlagzeilen geratene BP Plattform ist nicht die einzige, die der Umwelt geschadet hat und nicht die einzige, die leckt. Siehe Ölpest in China in der Hafenstadt Dalian. Die Ausmasse sind gewaltig, die Folgen verheerend. Auch der BP Konzern nimmt weitere Risiken in Kauf mit den Ölbohrungen im Golf von Sirte vor der Küste Libyens.
15. Dezember 2010 um 18:42
Gute Idee, dazu muss ich mir gleich mal weiterführende Infos beschaffen