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Künstlerisch wertvolles Plagiat - so würde ich es beschreiben, wenn ich mich kurz fassen müsste.
Zum Glück gibt mir das Blog dahingehend keine Einschränkung ich kann ein wenig ausholen und eine neue Liebe an euch weiter geben.
Eine Kollektion von Lieblingssongs haben schon einige Leute veröffentlicht, darunter auch bekannte Persönlichkeiten - Peter Gabriel ist Ikone verschiedener Musikrichtungen und wird nun sechzig Jahre. Also genug Erfahrung im Bereich der Musik und das lässt hoffen; denn im Aufmerken bei dieser Veröffentlichung ist man eventuell enttäuscht, keine neuen Titel vom Altmeister - nach dem ersten Hören wird sich dies rapide Ändern. Jeder, der nur ab und zu seine Ohren und sein Herz mit Musik verwöhnt, die die Liebe zur Musik fühlen lässt, wird sich in dieses Album verlieben. Scratch My Back ist kein Album zum nebenbei hören - hier ist der Hörer gefragt, so viele Liebe in Plagiate zu stecken, das gelinkt wohl nur sehr wenigen.
Mein Musikinteresse bewegt sich in vielen stilistischen Richtungen dieser Kunstform und doch ist mir immer eines wichtig: ich will die Sorgfalt, die Liebe, die Arbeit des Autors in der Musik hören. Das aktuell Album Scratch My Back von Peter Gabriel ist so ein Werk - bei jedem Titel fröstelt es und man will nur in der Kraft der Instrumente versinken. Es geht vom Ohr direkt ins Herz - die Liebe zur Musik pur.
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19. Februar 2010 um 22:57
Danke für deinen Beitrag. Ich war vor früher ein echter Fan. Von "Genesis Live" über "Solisbury Hill" bis zu "Red Rain", "Sledgehammer" und "Mercy Street". Und ein phantastisches Konzert auf der Waldbühne in Berlin. Dein Beitrag macht neugierig auf die Scheibe. He's 60 now, incredible. Well, ten years to go
20. Februar 2010 um 11:59
Das klingt auf jeden Fall nach einem interessanten Album. Es gibt ja auch sehr gute Plagiate, wobei man natürlich bei fast jedem Plagiat darüber streiten kann, ob dem so ist. Manche Cover-Versionen sind sogar bekannter als das Original. Ich kenne jedenfalls nicht wenige Menschen, die glauben, "Knocking on Heavens Door" wäre von Gun´s´n Roses und das Original von Bob Dylan gar nicht kennen. Peter Gabriel ist ein Könner, das gilt sicher auch dann, wenn er die Songs anderer neu interpretiert.
20. Februar 2010 um 20:26
Liest Du auch noch Kommentare in anderen Beiträgen? Dem von copyFeed z. B.? Mein Kommentar dort zeigt schon seit Tagen "muß noch moderiert werden"...
20. Februar 2010 um 20:51
@Steven: ja, aber wenn ich keine Zeit habe eine ordentliche Antwort zu geben und mal drüber nachzudenken, dann lasse ich die auf inaktiv, sonst würde ich sie vergessen. Ich kommentiere deinen Kommentar noch.
22. Februar 2010 um 14:42
Peter Gabriel hätte nicht bei Genesis aussteigen sollen. Aber irgendwie kommt mein Kommentar über 30 Jahre zu spät.:-)
2. März 2010 um 14:55
Die letzten Alben (us / up) haben mich leider nicht beeindruckt. Nach "So!" war eigentlich Schluß für mich. Danach konnte ich ihm einfach nicht mehr folgen. Aber dennoch verstehe ich was du meinst, wenn du auf seine Sorgfalt verweist. Dein Beitrag macht Lust darauf, in die Scheibe mal reinzuhören. Und genau das werde ich tun. In den 90ern war ich ein großer Fan. Und seine Multimedia-Scheibe "Xplora1" war bahnbrechend.
25. September 2010 um 20:40
Mir gings genauso wie dir Timo. Nach So! war einfach Schluss. Klar war er in der Vergangenheit bahnbrechend aber mitlerweile komm ich einfach nicht mehr rein in seinen Sound. Ganz egal wie sehr ich mich anstrenge.
16. Juni 2011 um 16:57
Da musste ich auch gleich wieder an Genesis und die Hits der Zeit denken - schade irgendwie.
Aber trotzdem ein tolles Stück.