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Poverty ist das Thema für heutigen Blog Action Day. Poverty steht für Armut, Dürftigkeit oder unter anderem auch Armseligkeit. Im ersten Gedanken assoziiert man mit diesem Thema sicher die vielen benachteiligten Menschen oder gar die vielen bedürftigen Völker dieser Erde. Armut ist in erster Linie sicher der Mangel an lebenswichtigen Gütern, lässt aber viel Raum für Definition und Gedanken. Armut oder Armseligkeit, ist die Erde armselig oder arm? Für mich ist die Vielfalt der Erde und deren Lebenwesen das Gegenteil und die Armut ergibt sich aus dem Schaffen von uns Menschen. Ein vielfältiges und sicher diskutables Thema, welches aber in meinem Bereich dieses Blogs nicht oder nur sehr sekundär bedient wird.
Aber warum den Begriff Armut immer nur in den Bereich des menschlichen Aspektes ziehen? Ist Armut nicht ein Thema in vielen Bereichen? Denkt man an den Ausspruch:
ein Armutszeugnis ausstellen
, dann kann man das auf die unterschiedlichsten Bereiche beziehen. Und dies wird auch getan, egal ob man im Vorfeld darüber nachdenkt. Ich behaupte sogar, dass es oftmals nicht getan wird.
Da ich gerade beim Ausdehnen bin - ist Armut nicht auch ein Thema im Bereich Webdesign, Webentwicklung? Wieviele aktuelle neue Sites kommen noch immer ohne Webstandards aus, halten sich an keinerlei Vereinbarung und wie viele Browser machen es dem Entwickler schwer, eine valide Site zu erstellen?
Das Thema wird seit Jahren diskutiert und durch engagierte Leute getragen und publiziert - trotzdem scheint es, als gibt es verhältnismäßig wenig Echo.
Das Web, der Client und ihre Inhalte sind sicher keine lebenswichtigen Güter - um den Bezug nicht zu verlieren, aber die Armut der Intoleranz und der Bereitschaft zum Umdenken, zum Lernen und Bereichern an neuem Wissen, sind Zeugnisse von Armut – nur auf einen anderen Bereich bezogen, als dass man das im ersten Gedanken wohl tut.
Damit schließt sich der Kreis, ein kleiner Kreis mit viel Freiraum zur Interpretation und eigenen Gedanken – darum soll es auch gehen. Der Freiraum, die freien Gedanken können uns bereichern. Gerade die Freiheit, die Vielfalt kann die Armut verdrängen. Auch der Mangel an lebenswichtigen Gütern kann durch Freiheit in den Gedanken verändert werden. Denn ist es nicht so, dass unsere Taten im Kopf beginnen?
Man kann viel tun, man kann auch etwas gegen die Armut tun – in welcher Form, dass sollte jeder selbst entscheiden. Ich für meinen Teil habe nicht das Denken als Anstoß gehabt, sondern die Erfahrung, die Erfahrung auf Reisen, wie einfach man helfen kann. Heute gebe ich etwas zurück, in dem ich liebgewordenen Freunden in fernen Ländern mit Produkten unter die Arme greife. Produkte, die sie in ihrer Umgebung nicht erhalten können, die ihnen das Leben aber erleichtern oder verbessern können. Auch wenn sie dadurch einen Teil ihrer Kulter oder Tradition aufgeben – aber auch sie haben ein Recht auf Entwicklung, auf Freiheit in der Person und den Gedanken. Einige von ihnen haben mir und meiner Familie viel gegeben, ohne eine Anstoß oder ein Zögern. Diese Form der Nähe werde ich nie vergessen. In diesem Sinne nutze ich einfach den Aufruf des Blog Action Day zum Thema Armut um an sie zu denken und vielleicht kann ich nur ein Person dazu anstiften, darüber nachzudenken und etwas zu tun - tun aus dem eigenen Gedanken und dem eigene Willen heraus.
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16. Oktober 2008 um 19:45
18. Oktober 2008 um 15:28
Um die Ecke gedacht?
11. November 2011 um 15:04
Ich habe es allzu oft erlebt, dass man von der Armut der Menschen im Ausland, in Entwicklungsländern oder auch Industrienationen mit unzureichenden sozialen Sicherungssystemen sehr beeindruckt ist. Doch wir sollten die Armut im eigenen Land nicht vergessen. Ja sicher, hier muss niemand hungern und frieren. An dieser Stelle können wir aber auch schon den Punkt setzen. Sich in einem so reichen Land wie Deutschland sich sich nur das grundlegende zum Leben leisten zu können und ansonsten nirgenswo hingehen zu können, weil aber auch wirklich alles Geld kostet. Dabei zuzusehen, wie andere es sich leisten können , selbst aber wegen Alter und oder Krankheit nur vom Minimum leben muss. Das ist auch Armut.