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Janis Elsts fragt sich in seinem Blog, was ein Plugin beliebt macht, warum bekommen einige Plugins hunderte Kommentare und Bewertungen und warum warum werden andere sehr gute Lösungen kaum wahr genommen?
Die Auswertung dazu ist interessant, nicht nur für Entwickler. Ich habe den Ansatz mal verfolgt und das Schema nochmal detaillierter dargestellt. Will man Plugins für den kommerziellen Bereich entwickeln und damit Umsatz generieren, dann ist es sicher noch weit interessanter, wie die Ergebnisse aussehen. Aber auch als Coder für diverse Anforderungen, so wie ich es beispielsweise mache, ist die Statistik einen Blick wert.

Mein Umsetzungen, wo ich einen Teil hier im Blog als Plugin veröffentliche oder auch nur Teillösungen als Beitrag zur Diskussion stelle basieren immer auf Anforderungen aus meinem Kopf oder aus den Ideen und Wünschen von Kontakten. Um aber in eine Nische zu stoßen und Plugins zu einem Einkommen zu deklarieren, gehört mehr Überlegung. So spielt nicht nur das Nichtvorhandensein von Konkurrenz eine Rolle, sondern auch die Planung von WordPress im Core, denn kommt diese Funktionalität in den Standard, dann kann eine Quelle schnell versiegen.
Aber ebenso lässt sich die Statistik nutzen um das Interesse der Nutzer zu analysieren. SEO und Statistik sind hier führend, was schnell nahe legt, dass es sich bei den meisten Nutzern im Interessenten handelt, die ihre Blogs weit nach oben in den Ergebnissen der Suchmaschinen katapultieren wollen, ob Businessinteresse oder rein privat sei erst mal dahin gestellt. Zum Glück können auch Plugins nicht alles und noch immer ist Content der Schlüssel zum Erfolg, was mich als Consumer der Suchergebnisse sehr freut. Bisher komme ich allen Installationen ohne SEO Plugin aus und auch Statistiken überlasse ich den Inhabern.
Dahingehend zeigt mir diese Statistik wieder, dass man auch in diesem Bereich auf seinen Bauch hören sollte und Spaß am Entwickeln haben muss. Was nützt mir die beste Nische, wenn ich keinen Spaß am Coden habe - oft sind die absurdesten Anforderungen die spannendsten und meist haben die das größte Feedback, die, die dem Nutzer Vorteile verschaffen.
In diesem Sinne wünsche ich mir weiterhin, dass die Community weiterhin so freiwillig gibt und dazu lernt und nicht mit dem Ziel eines kommerziellen Erfolges die Entwicklung eines Plugins startet.
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12. Februar 2009 um 14:44
Du hast oben im bunten Kuchen zwei mal "SEO Tool" drin, soll das so sein?
12. Februar 2009 um 14:51
seo und other sind zwei mal dabei?
12. Februar 2009 um 15:17
Danke für den Hinweis, habe beiden Kategorien gebündelt und das Bild aktualisiert.
12. Februar 2009 um 16:58
"Spaß am Entwickeln haben" hat auch bei mir die oberste Priorität. Manchmal gibt es auch positives Feedback auf die Entwicklungen und das tut der Seele gut (ab und an bin ich jedoch an der Grenze Aufzugeben, da Anwender sich blöd anstellen und nur am Rummotzen sind).
Kommerzialisierung der Lösungen bringt mehr Verantwortung und Verpflichtungen mit sich - aber auch da darf die Freunde am Entwickeln nicht verfliegen (Motivation ist alles), bekommt aber automatisch eine sekundäre Position.
12. Februar 2009 um 22:19
Absolut richtig: Alles was wirklich zählt ist Content, Content und nochmal Content. Einige Bekannte von mir setzen SEO-Plugins ein, schaffen es aber trotzdem nicht, weit vorne gerankt zu werden. Ich hingegen setze auf ordentlich geschriebene Inhalte mit aussagekräftigen Schlagzeilen - und die Sache funktioniert wunderbar.
Ich habe mal gewagt, die Sinnhaftigkeit von SEO-Plugins in einem SEO-Forum in Frage zu stellen. Gerade, dass ich nicht ans Kreuz genagelt, bespuckt und verflucht wurde...
13. Februar 2009 um 07:36
Henry, so würde ich das nicht unterschreiben wollen. Klar, man kann auch damit zufrieden sein, was man bis dato mit seinem qualitativ hochwertigen Inhalten erreicht hat (ob mit oder ohne zusätzliche SEO-Tools). Doch SEO-Plugins - bei korrekter Anwendung - helfen weiter und bringen den bereits jetzt schon gut rankenden Content noch ein Stück nach vorn - als sinnvollen Unterstützung, sozusagen. Und das ist unumstritten.
14. Februar 2009 um 18:44
@Sergej: Ich habe auch nur von meinen eigenen Erfahrungen gesprochen, und viel weiter als Platz 2 bei Google werde ich ohnehin nicht mehr schaffen (da hat wikipedia immer noch die Nase vorn). Aber für Otto-Normal-Blogger, der keine Ahnung von Metatags, Permalinks, doppelten Content und 100 xhtml-fehler auf seiner Seite hat, können die SEO-Tools sicher was bringen. Da gebe ich Dir schon Recht!
17. Februar 2009 um 11:15
Gute Übersicht, aber es wäre gut zu sehen, welche Plugins tatsächlich gut bewertet werden.