WordCamp 2011 – Eindrücke eines Getriebenen

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Kommentare

  
  1. Jan sagt:

    Ein Vorschlag fürs nächste Mal, von jemandem der in seinem Beitrag eigentlich nur gemeckert hat:

    Die Sessionslots von einer Stunde auf 1,5 Stunden ausdehnen. So hat man maximal 45 Minuten für den "Vortrag" und mindestens 15 Minuten für eine anschließende Diskussion. Danach hat man dann wiederum 30 Minuten für Abbau, Umzug, Aufbau und kann dem Vortragenden eventuell noch die ein oder andere Rückmeldung geben.

    • @Jan: merke ich vor; gebe dem aber nicht viele Chancen. Damit verschiebt sich nur alles, das Problem bleibt; es ist wichtig, dass man eine Session zeitlich sinnvoll aufplant, da gehört auch Zeit für Fragen und Diskussion rein, je nach Thema. Nicht umsonst sind die großen Termine dieser Welt noch kürzer um ein Thema zu präsentieren. Man muss sich gut vorbereiten, die Session via Slides auch mal zu hause sprechen und die Zeit tracken; wie auch bei Diplom- o.ä.- Verteidigungen oder den Sessions zu Startups ist hier die direkte Wahl wichtig, auf den Punkt kommen und die Leute mit den zentralen Themen bestücken.

  2. Das war ein tolles Camp - als WordCamp mein erstes - und das es so war, ist nicht zuletzt dein Verdienst und das von Inpsyde. Da ich gerade ein mehrsprachiges Projekt übernommen habe, hoffe ich, dass ich Euren Ansatz schon verwenden kann. Ich fürchte, du wirst dann ab und an von mir belästigt werden.
    Vielen Dank für Deinen Einsatz
    Dietrich

    • @Dietrich: die Belästigung nehme ich gern in kauf, hoffe aber, dass das Plugin so ist, dass dies nur wenig nötig ist und sich selbst erklärt bzw .die readme. danke!

  3. Da ich auf dem Camp selbst nicht dazu gekommen bin, mich persönlich zu bedanken, an dieser Stelle zuerst vielen Dank für die Organisation. Da ich, aufgrund früherer Erfahrungen, den Aufwand kenne, weiß ich eure Leistung(-en) zu schätzen. Die Inhalte der einzelnen Sessions sind halt wie sie sind. Das bei einem Barcamp unterschiedliche Vortragsstile und -qualitäten existieren, sollte bekannt sein und kann in einem solchen Rahmen (annähernd kostenlose Konferenz) vermutlich nicht so einfach geändert werden.

    Per Twitter und G+ war ja schon zu lesen, dass ihr die Vorstellungsrunde – insbesondere die der Referenten und ihrer Themen – wieder einführen möchtet. Das halte ich für sehr sinnvoll, damit Erwartungen und Session-Inhalte besser aneinander angenähert werden können.

    Was ein bisschen Schade war, dass teilweise die Räume sehr klein waren. Zumindest für die Menge der Zuhörer. Dabei denke ich insbesondere an die erste SEO- und die Hook-Session. Gefühlt, verteilte es sich danach besser.

    Ob bei der Menge der Teilnehmer eine Vorstellung aller Beteiligten erfolgen kann, vermag ich kaum abzuschätzen. Dafür sind dann > 200 Menschen doch recht viele. Das einige das vermisst haben, kann ich allerdings durchaus nachvollziehen. Wobei ich wette, dass wenn ihr es wieder einführt, die nächste Kritik folgt, dass es viel zu lange dauert und sich gar nicht jeder vorstellen möchte. Wird vermutlich ein Thema sein, dass egal wie es gemacht wird, immer für irgendwen falsch ist.

    Also von mir nochmals ein herzliches Danke, mit Bitte um Weitergabe an das gesamte Team. :)

    • @Dominik: die Vorstellung wurde ja eingespart, da man in früheren WordCamps kritisiert hat, dass zu viel Zeit verloren geht und wir doch die Sessions zu einem großen Teil im Vorfeld online bekannt geben sollen, damit man weiß, ob das Kommen lohnt. Da tuen sich Spalten auf, die wir nur schwer überbrücken können.

  4. Pixeldreher sagt:

    Hallo Frank,

    deinem Beitrag gibt es nicht viel hinzufügen und ich möchte mich auf diesem Wege auch nochmal bei dir selbst bedanken, für all das, was du im laufe der Jahre an die Community weitergibts und selbstverständlich auch für die Orga vom WordCamp.

    Es gibt leider immer ein paar Stinkstiefel die ständig Vergleiche suchen und selbst wahrscheinlich noch nie solch einen Event geplant haben. Das vieles dann doch ab und zu mal anders kommt, als geplant, sollte gerade auf einem Barcamp einfach mal respektiert werden.

    Das solche Dinge wie WLAN nicht stabil laufen, sollte eigentlich in keinem Artikel zum WordCamp ein Kritikpunkt sein, da man schließlich Wissen aufnehmen und geben soll - anstatt ständig im Netz alles direkt live schreiben zu müssen. Die, die nicht da waren, können es schließlich auch einen Tag später lesen, da fällt auch keinem ein Zacken aus der Krone.

    Viele Dank nochmal und bis spätestens im nächsten Jahr :-)

    André

    • @Pixeldreher: vielen Dank, freut mich! Die Thematik WLAN bemerke ich nicht, da ich so gut wie nie online gehe; wenn dann kurz via 3G o.ä. im Smartphone; ich bin dort um mich auszutauschen, online bin zu Hause und im Beruf. Abgesehen davon ist eben das WLAN Protokoll dafür sehr schlecht geeignet, war auch nicht dafür erfunden; aber weis halt auch niemand der Kritiker.

  5. JUICEDaniel sagt:

    Ihr könnt die Vorstellung ja einfach 30min vor der offiziellen Eröffnung oder dem Startschuss für die Sessions geben. Dann kann man entweder 30min früher kommen (wer will) oder sich 30min länger vorab mit anderen unterhalten.

    Generell ein Feedback von mir: Ich fand den Start ziemlich früh - für Leute, die von weiter weg anreisen wollen, bedeutet das zum Teil um 05h morgens aufstehen (oder früher). Genial wäre auch, einen zweiten Tag dranzuhängen, aber das sprengt vermutlich den Orga- und Kostenrahmen.

    Insgesamt finde ich: War zwar kein BarCamp (war ja alles schon vorgegeben - wenn auch theoretisch der Rahmen für Extra-Sessions gegeben war, aber in der Praxis dann doch schwer durchführbar), aber ich fand's trotzdem sehr cool. War für mich das erste Mal und ganz besonderen Lob geht ans Orga-Team. Auch dass Getränke, Süßes und Brötchen umsonst waren, fand ich klasse. Fazit: Dickes Kompliment, gerne wieder - hat sich voll gelohnt! (Auch wenn ich leider schon etwas früher wieder gehen musste...)

  6. jermaine sagt:

    Der Teil mit der Überschrift wünsch sind keine Ziele finde ich sehr treffend ausgedrückt vom Inhalt, diese Veranstaltung scheint immer polulärer zu werden. Von euch kann ich noch viel lernen, dafür bedanke ich mich schon mal im Voraus.

  7. vita sagt:

    Gut gewähltes Thema ///Mehrsprachigkeit mit WordPress///- ein interessanter und aktueller Punkt zur Disskussion.

  8. Sara Michel sagt:

    WordPress sieht man im Moment nur noch und überall, die sind einfach absolut present, finde es echt spannend was die in letzter Zeit so alles aufgebaut haben und wie sie sich entwickelt haben.

  9. Torsten sagt:

    Ich kämpfe mich jetzt seit ein paar Tagen durch die Rückmeldungen zum WordCamp und verstehe es nicht. Frustrierte Erwartungen überall. Aber wo, wenn nicht auf einem Camp (keiner bezahlten Konferenz) kann ich denn so viele Gleichgesinnte treffen und kostenlos Informationen bekommen? Insofern ein ganz herzliches Danke schön an die Orga!

    Zur fehlenden Vorstellungsrunde: Ich stelle mir hier die Frage, ob die Informationen zu den Sessions in der Zeitnot sehr viel detaillierter und unmissverständlicher ausgefallen wären. Wahrscheinlich nicht und selbst wenn, dann hätte man sich einfach über die Zeitverschiebung beschwert... Nur die Krankheitsausfälle hätte man so natürlich vermieden und die haben viel Frust beschert.

    Über die Sessions wurde auch viel geklagt. Das Ganze liegt doch aber in der Natur der Sache. Ein WordCamp (mit 45 Minuten Slots) ist nur sehr bedingt ein geeigneter Kanal für komplexe Informationen. Ein Vortrag daher immer nur ein Startpunkt für eigene Recherchen oder Rückfragen. Wer sich unter- oder überfordert fühlt, der sollte einfach in der Session oder nach der Session mit dem Vortragende darüber reden, so ergeben sich doch Kontakte und bessere Informationen.

    Ein Kritikpunkt habe ich bisher noch nie gehört, dabei ist der für mich viel entscheidender: die Homepage. Immer wieder wollte ich mir nochmal den Beschreibungstext durchlesen, aber im Sessionplan führte der Link nur zur Gruppe (wo sich die Leute meist trotzdem nicht eingetragen oder Fragen gestellt haben), leider nicht zum Blogeintrag über die Session mit der Beschreibung. - Ich habe mich für Sessions interessiert und dies auch per Gruppenzugehörigkeit markiert. Meine eigene Session wurde dann aber genau parallel gelegt. Da hat also niemand auf meine Sessions geachtet (oder doch, aber es war nicht anders möglich? Keine Ahnung?) - Die WordPress.com-Session parallel zur Einsteiger-Session von Olaf zu legen war auch nicht besonders geschickt. Das ist mir einfach zu spät aufgefallen. Und dann dachte ich mir, dass das Barcamp-mäßig vor Ort vielleicht noch anders geregelt wird. Es kam anders, wie wir wissen, aber das hätte auch durch mich (oder jeden anderen) durch eine Mail geregelt werden können.

    Ich würde mich freuen, wenn in Zukunft die Orga noch ein wenig transparenter agieren würde. Wie kann man helfen? Wo kann man sich austauschen?
    (Gab es eine Möglichkeit den Zeitpunkt der Session selbst zu bestimmen?)

    Und wenn die Teilnehmer sich mehr engagieren, die Dinge selbst zu regeln.

    @Frank: Sorry, für den langen Kommentar!
    Hätte auch gerne am Weiher noch mehr mit euch geschnackt, aber nach zwei Wochen Nachtschichten und dann 3 Uhr aufstehen, um 4 Uhr aus dem Haus und um 5 Uhr in den Zug nach Köln, einem Tag WordCamp, da hing mir der Magen in den Knien und ich wollte nur noch schlafen ... und die Musik war so laut. Daher jetzt über diesen Weg. Beste Grüße!

    • @Torsten: danke dir für das Feedback; ich lasse die Themen in jedem Fall mit einfließen und die Site soll besser werden; in der Hast und Zeitnot sit da etwas defekt gewesen und ich weis es auch erst, seit dem Camp selber, da ich dass nicht pers. betreue.

  10. Dina sagt:

    Hallo Frank,

    konnte leider aus persönlichen Gründen nicht an diesem WordCamp teilnehmen. Nach allem was ich hier höre, habe ich ja einiges verpasst. Weisst du schon ob, wann und wo es ein WordCamp 2012 geben wird? Woäre schön frühzeitig Bescheid zu wissen, damit man das vernünftig planen kann.

    lg, Dina.

  11. Sebastian sagt:

    Danke für das umfassende Recap, so habe ich mal einen Eindruck von der WordCamp bekommen. Leider war es für mich dieses Jahr nicht möglich anzureisen. Aber für das nächstes Jahr werde ich mir den Termin blocken ;)

  12. Diana sagt:

    Schöner und sauberer aufgebauter Artikel mit sehr vielen Informationen über das Wordcamp :-)

  13. Jessica sagt:

    Danke für den detailierten Bericht vom Wordcamp, sehr interessant zu lesen wie so ein Event abläuft.

    Viele Grüße und schönes Wochenende.

  14. Carsten sagt:

    Hört sich spannenden an, man wäre ich auch da gewesen -.- Nächste mal...

  15. Caspar sagt:

    Krass, diesen Artikel hatte ich glatt verpeilt – ausgerechnet den von dir! Umso schöner, Wochen später noch einmal alles Revue passieren zu lassen. Wie packst du das bloß alles?
    Freue mich schon sehr aufs nächste Mal! (Und nochmal das Angebot, dann auch aktiv mitzuhelfen!)

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