Virtuelle Desktop Manager im Vergleich

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Kommentare

  
  1. Markus sagt:

    Danke für den guten Vergleich der Desktopmanager!

    Ich habe VirtuaWin im Einsatz und möchte gerne Deiner Bitte nachkommen, ein paar Worte dazu zu sagen. Vergleichen kann ich allerdings nur mit dem Microsoft Manager, da ich die anderen Programme nicht kenne.

    VirtuaWin ist ein sehr schlankes Tool und verwaltet bis zu 9 Desktops. Die Desktops sind dabei wirklich voneinander getrennt - es gibt anders als im Virtual Desktop Manager von Windows auch getrennte Taskleisten. So behält man die Übersicht, auch wenn sehr viele Anwendungsfenster gleichzeitig geöffnet sind. Ein großer Vorteil gegenüber Microsofts Desktop Manager, wie ich finde.

    Besonders hilfreich ist auch die Möglichkeit, bestimmte Anwendungen auf allen Desktops stets präsent zu halten. Dazu reicht ein rechter Mausklick auf das VirtuaWin-Symbol. Dort kann man die Anwendungen anhaken, die immer erscheinen sollen. Mit der Funktion "Gather" kann man mit einem Klick alle offenen Anwendungen von den verschiedenen Desktops auf den aktuellen holen.

    Es gibt viele Einstellungsmöglichkeiten, die ich gar nicht alle aufzählen kann. So kann man Tastenkombinationen zum Wechsel der Desktops benutzen, aber auch das nahtlose Wechseln mit dem Mauszeiger ist möglich: wenn man mit der Maus den Rand eines Desktops überschreitet, wird automatisch der benachbarte aktiviert. Bei mir habe ich eingestellt, dass man zusätzlich zum Maus-an-den-Rand-bewegen die Strg-Taste betätigen muss, um den Desktop zu wechseln. Das minimiert versehentliche Wechsel.

    Nun noch zu einem Nachteil: Es kommt zu gelegentlichen Abstürzen. Zwar hat VirtuaWin eine Recover-Funktion eingebaut, die verlorengegangene Fenster wieder herstellt, aber ärgerlich ist es manchmal doch.

    Fazit: Trotz der hin und wieder zu Tage tretenden Instabilität ist VirtuaWin für mich der absolute Favorit vor dem Microsoft Virtual Desktop Manager. Lasst Euch von der geschmacklosen Homepage des Programms nicht täuschen.

    Schöne Grüße
    Markus

  2. Hallo Markus,
    vielen Dank für den Kommentar, würde ihn gern hinzufügen, wenn du erlaubst?
    Die Taskleisten kann man übrigens auch unter dem Windows-Tool getrennt haben, ist in den Optionen einstellbar.

    LG Frank

  3. Kevinin sagt:

    Hey, sau vielen Dank für den Artikel, hat mir sehr geholfen!
    Kevinin

  4. Finde deinen Vergleichstest toll, jedoch solltest du meiner Meinung nach den Test auf jeden Fall um VirtuaWin erweitern. Das ist meiner Meinung nach das beste Tools für virtuelle Desktops, habe es jetzt selbst im Einsatz.

    Und für spätere Vergleichstest, vorallem bei OpenSource, immer daran denken, die OpenSource Leute sind meist fantastische Programmierer, aber haben von Webseiten-Design meist keine Ahnung. Also nicht gleich das Programm verwerfen, nur weil die Website schlecht ist 😉

  5. herby sagt:

    Reflection Virtual Desktop
    Gehört zur Hostemulation Reflection x von Attachmate
    Gab es früher meines Wissens unter anderm Namen als Standalone SW. Hab ich unter Win 3.x benutzt und fan ich echt genial.

  6. markus sagt:

    Eine andere interessante Software mit der sich virtuelle Desktops verwalten lassen ist XDESK. Diese Software kostet aber einige Euros. Meiner bescheidenen Ansicht nach lohnt sich dieses Investition aber. Achja, Christian Ghilser - der Programmierer der den Total Commander erfunden hat - nutzt auch XDESK. 🙂
    XDESK gibt es auch als 30 Tage Testversion unter: http://www.xdesksoftware.com/

  7. Dieter Huelsiggensen sagt:

    Ich nutze Desktop Twister und bin damit voll zufrieden.
    Es ist auch ein standalone Tool mit folgenden Funktionen:
    - bis zu 9 Desktops, Autostart pro Desktop, Fenster auf allen Desktops sichtbar, ...

    Weitere Informationen und die Software: http://www.vossware.com/

  8. Thomy sagt:

    Vielen Dank für den tollen Vergleich!

    Hat mir sehr gut weitergeholfen. Seit ich von Linux zu Windows wechseln musste habe ich meine Arbeitsflächen sehr vermisst, aber mit den oben genannten Tools sollte das einiges wieder wettmachen 😉

    Nochmals Danke!

    Thomy

  9. Roland sagt:

    herzlichen dank! super arbeit!
    für meine bedürfnisse ist Virtual Dimension wirklich gut.
    geschickt eingerichtet kann man die desktops soweit verkleinern, dass wirklich nur noch die icons sichtbar bleiben, ohne text. und ja: es funktioniert ;o)

  10. Dan sagt:

    Reflexion Virtual Desktop: Ich benutze die kleine exe-Datei (in der Version 1.01 von 1996) seit 10 Jahren. In dieser Version wurde das Tool für Windows NT geschrieben, es läuft aber reibungslos auch auf XP, Vista und Windows7.
    Leider sind die Nachfolgeversionen kostenpflichtig und nur in Software-Pakete von Attachmate enthalten.
    Einige Highlights:
    - habe sie mit bis zu 9x9 Desktops getestet,
    - drag-and-drop der Anwendungen von Desktop zu Desktop,
    - keine Installation notwendig,
    - läuft unter Autostart,
    - zeigt eine Übersicht aller Desktops, wo die Anwendungen als Icon (mit/ohne Name) erscheinen,
    - man kann mit der Maus von Desktop zu Desktop navigieren,
    - die Einstellungen werden automatisch gespeichert,
    - kann damit umgehen, wenn das Tool geschlossen wird.
    Das Tool finde ich fantastisch einfach, stabil und hilfsreich.

  11. Ralf sagt:

    Ich habe bisher Dexpot genutzt und kann nur bestätigen, dass Tool bietet wirklich eine große Auswahl an Einstellungen und ist Win7 sowie 64 bit tauglich !! Gestestet habe ich Dexpot mit XP prof (32bit), Win7 home und prof. jeweils in 32 und 64 bit Umgebung.

    Ich bin derzeit jedoch auf der Suche nach einer Alternative für Win7, obwohl ich mit Dexpot bis auf ein kleines Problemchen (welches mich jedoch langsam nervt) sehr zufrieden bin.

    Dexpot verschiebt zeitweise beim runterfahren des Systems die Icons des aktuellen Desktop (und ggf. das eine oder andere aus anderen) in ein sogenanntes "versteckte Fenster" aus dem heraus man sie wieder anzeigen lassen kann. Das wäre noch zu ertragen, wenn die Icons dann wieder auf den ursprünglichen Desktops und an ihrem Platz zu finden wären - sie sind jedoch dann auf dem aktuellen Desktop am linken Rand einfach aufgereiht.
    Man muss sie dann wieder per Drag&Drop auf den richtigen Desktop verschieben und dort an die gewünschten Plätze positionieren.

    Ansonsten kann ich das Tool nur empfehlen, nochzumal es ein eigenes Forum gibt, indem sich die Ersteller selbst mit den Usern in Verbindung setzen und an Lösungen mitarbeiten.
    Weiterhin gibt es die Möglichkeit sich als BETA-Tester einzutragen und an neuen Versionen mitzuwirken.

    Nachtrag
    Bei Verwendung des Tools CloseToQuit scheint das oben beschriebene Problem nicht mehr aufzutauchen, da Dexpot vor dem Runterfahren von Windows ordentlich abgemeldet/beendet wird.

    Gruß Ralf

  12. Wolfgang F. sagt:

    Habe gerade den Windows Desktop Switcher unter Xp-Pro ausprobiert. Das ist 100% das was ich gesucht habe: Installiern und geht sofort - sogar ohne den für Microsoft so berühmten Neustart!

    Geht auch wunderbar mit 2 Monitoren. Alles ganz einfach und intuitiv; nichts zu konfigurieren außer echten persönlichen Präferenzen. Nichts hält von der eigentlichen Arbeit ab (außer dieser Eintrag hier). So sollte eigentlich(tm) jegliche Software sein.

    Nach dieser Erfahrung habe ich keine Lust noch 'was anderes zu probieren. Und: Nein, ich bin kein MS-Freak; eher 80% begeisterter Linuxer auf der Suche nach Tools für die verbleibenden 20% ;-).

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