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Adminer für WordPress

Plugin für WordPress SEO

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Adminer
Der Zugriff auf die Datenbank ist dann und wann nötig. Aus dem Backend von WordPress heraus kann das sehr einfach sein und man muss die Zugriffsdaten nicht zur Hand haben. Sehr schnell ist ein Kundenzugriff möglich und alle Möglichkeiten, die einem mySQL in die Hand gibt, sind mit dem Plugin Adminer möglich. Vom Exportieren, Importieren und alle Arten von SQL-Zugriffen via GUI bis hin zur SQL-Anweisung kann Adminer eingesetzt werden.

Das Tool Adminer ist die Grundlage meines Plugins und holt das Tool direkt in das WordPress Backend. Adminer hat auch ohne mein Plugin und ohne WordPress sehr viele Vorteile und wer einfach, schnell und unkompliziert auf die Datenbank zugreifen will, der sollte sich das Tool anschauen - Adminer. Alternativ lohnt ein Blick in den Artikel bei Dr.Web, wo Adminer ausführlich erklärt wird.

Nun aber zum Plugin, welches den Adminer in WordPress integriert.

Was macht das Plugin

Das Plugin erleichtert den Zugriff auf die Datenbank aus WordPress heraus. Es ist entstanden, weil ich nicht selten helfen soll und die Leute keinen Zugang haben, ihn nicht wissen oder auch kein Tool auf dem Webspace für den Datenbankzugang haben. Damit bleibt mir oft nur das Einrichten eines Tools und das wollte ich vereinfachen. Mit diesem Plugin geht das einfach; es ist aber ebenso mächtig wie jedes andere Tool, welches alle Zugriffe auf die Datenbank zulässt - daher Vorsicht im Umgang mit dem Plugin. Das Anlegen einer Sicherung im Vorfeld sollte selbstverständlich sein.

Der Zugang auf Adminer wird über das Plugin gelöst, so dass man keine Zugangsdaten benötigt. Ebenfalls kann das Plugin direkt aus dem Admin-Bereich von WordPress installiert werden, so dass, je nach Webspace, nicht mal ein FTP-Zugang erforderlich ist.

Adminer lässt den Export und Import von großen Datenmengen zu, damit kann es sehr einfach sein, die Datenbank einzuspielen. Ebenfalls kann jede Art von SQL-Anweisung ausgeführt werden. Hinzu kommt, dass Adminer die SQL-Anweisung zu einer Anweisung via Mouse-Klick zurück gibt, so dass man die Anweisung dann als Syntax hat und anderweitig nutzen kann.

Adminer in WordPress

Adminer wurde von mir in zwei Punkten verändert, da beide Themen den Zugriff auf einen Server benötigen. Die Themen Versions-Kontrolle von Adminer und Syntax-Highlightning der SQL-Anweisung benötigen einen Zugriff auf SourceForge. Beide Punkte sind nicht relevant für das Plugin und der Zugriff ist nicht bei jedem Nutzer gern gesehen. Hinzu kommt das das Highlightning eine 100 kByte Datei benötigt, die aus meiner Sicht nicht unbedingt notwendig ist. Wer beide Funktionen unbedingt haben möchte, der muss nur die Adminer-Datei im Ordner inc des Plugins mit dem Original austauschen.

Ebenfalls habe ich ein neues Stylesheet erstellt, welches die Optik von Adminer dem Design von WordPress 2.8 anpasst. Somit ist die Arbeit in gleicher Optik gewährleistet. Das Design kann auch ohne Plugin genutzt werden und steht auf der Site von Adminer zum Download.

Voraussetzungen

Um das Plugin zu nutzen, ist WordPress Version 2.7 das Minimum, darunter habe ich keine Tests unternommen. Grundvoraussetzung ist eine saubere Installation, wo die Datenbankzugänge zu den Standard-Konstanten gepflegt sind. Das wird sicher auf die meisten Nutzer zutreffen, ist aber leider nicht immer so.

Installation

Es werden keinerlei Daten in der Datenbank abgelegt und es müssen auch keine Einstellungen vorgenommen werden. Daher ist die Installation auch denkbar einfach: in das Pluginverzeichnis kopieren oder mit Hilfe der automatischen Installation aus dem Backend des Blog installieren lassen und im Anschluss aktivieren.
Im Anschluss steht im Bereich Werkzeuge (Tools) ein neuer Unterpunkt Adminer bereit, der euch den Zugriff ermöglicht. Auf der Site zu Adminer muss dann lediglich der Button Start Adminer genutzt werden und Adminer wird in voller Bildschirmgröße in eine Thickbox geladen, so dass man ausreichend Raum zu arbeiten hat.

Download:

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Download als zip-Datei: downloads.wordpress.org/plugin/adminer.zip - 200 kByte

Historie

Seit geraumer Zeit bietet das WordPress Plugin Repository die Möglichkeit der Ausgabe des Changelog an und so werde ich direkt am Plugin, in der Readme, die Historie pflegen - daher bitte ich, dass ihr euch dort die Änderungen anschaut, so dass ich ein wenig hier pflegen muss: Changelog.

8 Kommentare zu „Adminer für WordPress“

  1. 1
    Kommentar von ovidiu

    ungefeahr die gleiche Funktionalitaet wie: http://wordpress.org/extend/plugins/wp-phpmyadmin/ , oder?

  2. 2
    Kommentar von Frank Bültge

    Ja, aber viel viel schlanker und schneller. Die Funktionalität soll gleich phpMyAdmin sein. Adminer ist in Richtung Import von SQL besser, weil phpMyAdmin hier diverse Einschränkungen hat, die man als "Normaluser" nicht so einfach ändern kann.

  3. 3
    Kommentar von webe

    Ich habe das Plugin mal ausprobiert und bin nicht sehr glücklich damit.
    Das liegt nicht nur daran dass direkt beim Start von adminer erstmal das Passwort der Datenbank klartextlich angezeigt wird, sondern vor allem an der Langsamkeit der Oberfläche. Zumindest im Firefox auf dem Mac ist die Bedienung sehr zäh. Da nehme ich im Zweifelsfall doch lieber den phpmyadmin.

  4. 4
    Kommentar von Frank Bültge

    @webe: Ich kann in keinem Test etwas an der Geschwindigkeit merken. Der Vorteil ist ja, dass eh man phpMyAdmin installiert hat, ist man mit Adminer als Plugin schon an der Datenbank dran. Damit soll phpMyAdmin nicht schlecht gemacht werden, ganz im Gegenteil. Es ist ein mächtiges und unverzichtbares Tool, aber oft einfach zu groß. Wer einen Zugang zu phpMyAdmin hat, der braucht Adminer nicht unbedingt; für die schnelle Hilfe und schnellen Zugriff finde ich Adminer besser.
    Das Passwort steht doch eh in der config, warum soll man das verschlüsseln? Wer Admin-Rechte im Blog hat, der kann eh alles. Daher wüsste ich nicht, warum ich das nicht auslesen soll; es dient ja eh nur zur Hilfe für den Admin, wenn was beim Login in Adminer nicht klappt.

  5. 5
    Kommentar von Sven

    Gutes Plugin, vor allem ist für mich die Prozessübersicht interessant, das die Zugangsdaten für den MySQL Zugriff im Klartext sichtbar sind stört mich auch etwas, denn wenn jemand sich durch Hintertürchen Admin Zugriff aufs Blog beschafft sieht er nicht zwingend auch die configdaten, so aber schon, allerdings ist schon allein durch die WordPress interne Plugin-Installationsroutine ein Hintertürchen für Plugins die alle Daten im Klartext sichtbar machen vorhanden, von daher bleibt es sich eigentlich auch wieder egal :-D dein Plugin ist jedenfalls sehr praktisch!

    Gruß Sven

  6. 6
    Kommentar von Wolfgang

    Ich sehe bei WP-phpmyadmin und diesem Plugin erhebliche Sicherheitsrisiken. Die Idee ist sehr gut, das Plugin auch, jedoch habe ich es wieder entfernt, da es mir zu unsicher ist.

  7. 7
    Kommentar von Frank-Andre Thies

    Danke Frank für das Plugin! Ich wollte es gleich mal testen, bekomme aber leider folgenden Fehlerhinweis:

    Fatal error: Cannot redeclare pagination() (previously declared in /.../wp-content/plugins/pagination.php:10) in /.../wp-content/plugins/adminer/inc/adminer-2.0.0.php on line 89

    Da ich nicht weiss, inwiefern "Deine" pagination einfach durch eine vorhandene ersetzt werden kann, wollte ich nicht einfach im Code "rumfummeln" :)

  8. 8
    Kommentar von Frank Bültge

    Nein, eigentlich kann ich das nicht ändern, dazu müsste ich Adminer eingreifen, was ich bei den beiden Eingriffen, die ich aktuell getan habe, belassen möchte. Insofern wäre es schön, wenn das andere Plugin Pagination den Namen der Funktion ändert, bzw. sollte man das Plugin so schreiben, dass es nur im Frontend zieht, denn im Backend wird es sicher nichts tun, denke ich.

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