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Google Mail als virtuelle Festplatte

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 14 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

GMail DriveGoogle stattet seine Nutzer mit recht umfangreichem Speicherplatz aus, derzeit 2802 MB – damit kann man eine ganze Menge anfangen, als immer nur Mails und ihre Anhänge zu speichern. Das dachte sich auch Bjarke Viksoe und programmierte ein Tool, welches auf dem heimischen Rechner ein virtuelles Laufwerk einrichtet und die Daten auf dem Konto von Google speichert – Gmail Drive.

Hierbei handelt es sich um ein Namespace-Erweiterung, die Daten werden physikalisch auf dem Google-Server als eMails abgelegt, dem Nutzer des Tools werden die Daten im Laufwerk angezeigt, also im Explorer oder ähnlichen Tools. In der Inbox wird die Datei Bild.jpg mit einem Betreff (GMAILFS: /Bild.jpog[…]) als Nachricht abgelegt. Das Laufwerk bekommt die Login-Daten hinterlegt und setzt man eine Haken bei „Auto-Login“, so fällt das wiederholte eingeben des Passwortes weg.

Das Programm ist sehr klein und steht auf den Seiten des Autors zum Download bereit.
Dieser bezeichnet sein Tool als Experiment und solange Google nichts dagegen hat, kann es eingeschränkt genutzt werden. Sollte Google aber irgendwann dagegen vorgehen, so stehen die Daten ja immer noch als eMail zur Verfügung. Einige kleine Einschränkungen gibt es, es können nur bis zu 63 Zeichen vergeben werden und es stehen nur die vier Basisfunktionen „Öffnen“, „Ausschneiden“, „Kopieren“ und „Löschen“ zur Verfügung. Außerdem kann man neue Ordner anlegen, aber das Umbenennen ist nicht möglich.

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6 Gedanken zu “Google Mail als virtuelle Festplatte

  1. Pingback: Gmail - Tipps und Tricks für Google Mail at Punctilio

  2. Mathias schreibt:

    Ich finde das gesamte Konzept fragwürdig. Denn größere Dokumente schickt man sich nicht per mail, sondern besser über ftp. Dann wäre es angebracht, nur die Änderungen von Dokumenten zu speichern. Das hätte einen großen Effizienzvorteil. Aber dann könnte man gleich auf einen CVS-Server zurückgreifen.
    Für ein paar kleine Sachen ganz nett, aber bei größeren Dokumenten und zur regelmäßigen Datensicherung ungeeignet.

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