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Inspiriere mit maximal 10k HTML5

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Es ist an der Zeit, zurück zu den Ursprüngen zu finden und sich auf die Optimierung mit Blick auf Größe der Website Gedanken zu machen - so oder so ähnlich interpretiere ich den Wettbewerb für Menschen, die Websites machen.

Vor zehn Jahren haben A List Apart einen Aufruf gestartet Much Ado About 5K. Weniger als 5 kByte waren zulässig um kleine Websites zu machen - diese Arbeiten sind aus meiner Sicht in erster Linie Anregung zu eigenen Gedanken und Inspiration für neue Arbeiten. Die Gemeinschaft der Webentwickler diskutiert gerne und so sind diese Formen der Themenanregung beliebt. Neben der Größe der Website von 10 k gibt es einige weitere Bedingungen - Standards: html5 und die Darstellung in Firefox, IE9, Safari und Chrome & diverse Bibliotheken - und damit ist zehn Jahre später ein neuer Wettbewerb 10k Apart durch fast das gleiche Team ins Leben gerufen. Zeit ein wenig Spaß zu haben und eine eigene kleine Arbeit bereit zu stellen.

10k Apart Logo

Auch ich habe mich ein wenig von der vielen Arbeit erholt und mal eine kleine Spielerei gemacht, die man nun dort als App besichtigen kann - nichts besonderes, aber unterhaltsam und eine schöne Abwechslung. Ich wollte jeden Tag einen neuen Wert geben und uns die Erinnerung an jeden neuen Tag geben - 10k sollten dabei dicke reichen und so habe ich html5, CSS3 und JavaScript eingesetzt. Ebenfalls spiele ich mit den Animationsmöglichkeiten von CSS3, die allerdings aktuell nur in Webkit-Browsern wie Safari und Chrome laufen. Schaut es euch an und vielleicht nutzt es dem Lernen und dem Verständnis der neuen Mittel. Aber vielleicht motiviert es euch auch um ebenfalls an der Challange zu 10k Apart teilzunehmen.
Die Gallerie hat schon jetzt tolle Sachen dabei - auch wenn nicht alle Apps die 10k einhalten - zumindest wenn man mit Libraries wie jQuery arbeitet ;) . Aber im Ende ist es eine tolle Aktion und die Teilnahme inspiriert. Es macht Spaß mit den neuen Möglichkeiten zu arbeiten und kein ToDo für alte Browser zu implementieren.

* Alternativ kann man sich die Spielerei auch in meinem kleinen Labor ansehen.

22 Kommentare zu „Inspiriere mit maximal 10k HTML5“

  1. 1
    Kommentar von Martin

    Also ich finde die Bibliotheken killen den Spaß daran. Also eigentlich 147k-Apart.

  2. 2
    Kommentar von Tom

    Hat nichts mit dem Wettbewerb zu tun, aber dein Beispiel hat mich dazu gebracht, mir endlich mal den box-shadow anzusehen und ihn auf meiner Seite einzubauen.
    Und schon hat sich dein Artikel wieder gelohnt. :)

  3. 3
    Kommentar von Frank Bültge

    @Martin: sehe ich auch so; vermute aber, dass sich jQuery und co. so etabliert haben, dass man ohne kaum noch arbeitet. Daher wurde es vermutlich diskutiert und so sind diverser Frameworks entstanden, die man zulässt.

    @tom: stimmt und freut sehr; schade ist eben, dass die Animation nur in Webkit klappt.

  4. 4
    Kommentar von Dirk

    Ein HTML-Fehler, und 29 CSS-Fehler bei nicht mal 10k Code ist schon beachtlich :)

  5. 5
    Kommentar von Frank Bültge

    @Dirk: in welchem Zusammenhang; was nutzt du für Validatoren - gerade html5 gibt uns ja genug Freiheiten und dies ist nur schwer via Validator zu prüfen. Von CSS will ich gar nicht reden, ja die meisten Elemente in meinem Style nicht standardisiert sind und erst kommen?

  6. 6
    Kommentar von Frank Bültge

    @Dirk: noch meine Validatore mit Hinweisen

    CSS3
    html5

    Der Fehler im html5 ist korrekt, da ich das Attribut und den Inhalt via JavaScript setze und den der Valdiator so nicht kennt.
    Das Validieren des CSS wirft Fehler auf - rgba, moz und webkit-Elemente, die so nicht bekannt sind - also auch ok.

    Ich arbeite fast immer und bewusst auf Basis von Progressive enhancement und habe das Glück, dass die meisten Kunden dies auch so sehen und wollen. Ein Validator ist lediglich eine Maschine, ohne Verstand, sie prüft die Rechtschreibung meines Codes, das wars. Alles andere muss mein Kopf leisten. Ebenfalls prüfe ich bei html5 noch die Semantik.

  7. 7
    Kommentar von Dirk

    Ich nutze die Validatoren der „Verantwortlichen“ (jeweils natürlich mit HTML5- bzw CSS3-Einstellung)

    validator.w3.org/
    jigsaw.w3.org/css-validator/

  8. 8
    Kommentar von Frank Bültge

    @Dirk: passt also; im html5 Validator ist der schon angesprochen Punkt, via JS Inhalt füllen und der CSS Valdiator braucht den Parameter css3 bzw. gibt die Fehler zurück, die er nicht kennt. Vermutlich wird html5 nie Standard - also eine schwere Frage. Für mich ist Standard, was die Masse der Browser können oder was ich ihnen in gewissen Grenzen beibringen kann.

  9. 9
    Kommentar von Martin

    Nicht wirklich gelesen, aber hier dürfte alles zum aktuellen Stand von Validatoren stehen: http://www.highresolution.info/weblog/entry/alles_valide_oder_was/

  10. 10
    Kommentar von Frank Bültge

    @Martin: ich habe es gelesen und oft mit anderen und Dirk dieses Thema besprochen - Lesetipp!

  11. 11
    Kommentar von Martin

    Nagut, hab mal den letzten Absatz gelesen. Und der sagt eigentlich alles was man wissen muss: "Validität ist kein Qualitätsmerkmal".

  12. 12
    Kommentar von Dirk

    @Martin Hast du aber auch gelesen, wie der Abschnitt übertitelt ist? :) Es ist eben nur EINE Meinung, seine nämlich. Ich sehe das durchaus anders (auch wenn das Theme von meinem Blog nicht valide ist – aber ich stehe mit dessen Autor in Kontakt).

  13. 13
    Kommentar von Frank Bültge

    @Dirk: ich sehe das ähnlich wie eine Rechtschreibkorrektur, nur weil die Korrektur eines Buches keinen Fehler ausgibt ist die Qualität nicht toll. Die Prüfung sagt lediglich aus, dass sie keine Fehler findet - vor allem nur in denen, die sie kennt - und da ist der Knackpunkt; mein Beispiel für 10k Apart nutzt Möglichkeiten, die der maschinelle Prüfer nicht kennt.

  14. 14
    Kommentar von Dirk

    @Frank Die W3C-Validatoren sind sicher nicht perfekt, und man sollte ihnen nicht blind alles glauben, aber ich finde dennoch, dass sie ein sehr guter Anhaltspunkt sind (auch wenn sie vor allem im Bezug auf CSS3 höllisch verbessert werden müssen).

  15. 15
    Kommentar von Martin

    Klar, nur eine Meinung, aber eine die sicher jeder teilt, der sich damit auskennt :p Noch nicht gewundert, warum schon seit Jahren niemand mehr im Footer erwähnt, daß sein Code valide ist? Oder diesen W3C-Button einbindet?

    Den Vergleich mit der Rechtschreibprüfung mag ich. Eine tolle Geschichte kann unzählige Rechtschreibfehler verschmerzen, aber eine dämliche Geschichte wird durch eine perfekte Rechtschreibung nicht besser. Ausserdem stelle man sich Wortspiele vor - oder Kreationen, die heute noch als Rechtschreibfehler erkannt werden, aber schon bald im Duden aufgenommen werden.

    Man kann einfach so verdammt schlechten Code produzieren, der trotz allem noch validiert, nur weil man es geschafft hat ein paar divs richtig zu schliessen.

  16. 16
    Kommentar von René

    Hallo Frank, gibt es eine Seite die die neuesten CSS3 Eigenschaften auflistet? Wenn möglich auch HTML5 und wenns geht natürlich total übersichtlich :D

    Ansonsten, die Idee des verlinkten Projektes ist ganz ok. Vielmehr sehe ich darin potenzial für inspirationen. Mit 10k hat das null komma null zutun und wenn man wirklich eine App einspielt die 9k groß ist, wird diese aufgrund der fehlenden Funktion mit Sicherheit mit einem Stern belohnt.

    Gruß, René

  17. 17
    Kommentar von Dirk

    @Fragender Wenn es sich um Syntaxfehler handelt: Ja. Wenn der Validator eine CSS3-Eigenschaft nicht kennt (Vendor-Präfixes z.B.), oder mit HTML5-Erweiterungen nichts anfangen kann, ist das etwas anderes.

    Aber grundsätzlich halte ich es so, dass man die Ergebnisse des Validators nicht einfach ignorieren, sondern Prüfen sollte.

  18. 18
    Kommentar von Fragender

    Ist das eigentlich ein grosses Problem wenn Validatoren meckern, die Seite aber trotzdem reibungslos funktioniert? Mir war eigentlich noch nie so langweilig einen Validator in Anspruch zu nehmen. :-)

  19. 19
    Kommentar von zettberlin

    @Fragender @Frank Bültge Ich teile Dirks Ansicht: auch, wenn eine Seite in den gängigen Browsern funktioniert, sollte man sich die Ausgabe des Validators ansehen.

    Denn worauf sollen sich die, die Browser programmieren und die, die Webseiten programmieren, einigen? Der W3C-Validator ist der kleinste gemeinsame Nenner, ohne den es einfach nicht geht. Und sorry: jeder, der die Vorgaben des W3C ignoriert, schadet dem Ziel, das wir uns letztlich alle wünschen: Webbrowser, die vorhersehbar auf Seiten-Code reagieren und schnell und reibungslos funktionieren.

  20. 20
    Kommentar von Frank Bültge

    @zettberlin: keine Frage - vollkommene Zustimmung; ich validiere - prüfe aber die Fehlerausgabe, weil der Validator eben nicht alles weis. In diesem Fall z.b. die das time-Element, welches seinen Inhalt via JS erhält.

  21. 21
    Kommentar von Muhsaft

    Danke für den Post. Ich denk ich wed die Sache im Auge behalten und vielleicht mitmachen. :D

  22. 22
    Kommentar von Thomas

    Da sind lustige Sachen mit dabei. Aber gerade das Memory-Spiel kann doch nicht nur 10k groß sein oder hab ich es nicht gecheckt?

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