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Seit heute hat die aktuelle Beta das neue Gesicht, welches schon viel spekuliert wurde. Die Oberfläche wurde bisher nur in der Studie CrazyHorse implementiert. Nun ist ist sie in der Version 2.7 - hemorrhage drin.
Ob sie damit in die kommende 2.7 kommt - lassen wir uns überraschen. Für Entwickler und Buchautoren ist sie sicher einen Blick wert, denn das eine oder andere Problem mit Darstellungen in Plugins wird wohl auftreten und ein Buch zum Thema WordPress zu schreiben, macht es damit auch nicht leichter. Bisher musste ich mich nur mit der Vielzahl von Neuerungen rum schlagen, nun können Thomas und ich kaum noch mit dem Tempo von WP mithalten. Fast täglich kommen neue Funktionen, die einen tieferen Blick wert sind und erschweren uns das Schreiben. Das Erstellen von Screenshots haben wir gänzlich aufgegeben, obwohl wir damit sehr sparsam umgehen, denn pro Bild bekommen wir recht viele Zeichen hin, die doch mehr Aussage haben.
Eine ganze Reihe von interessanten Punkten und Zielsetzungen haben ich bereits auf das Blog von WordPress Deutschland genannt. Einiges ist schon drin, vieles fehlt noch.
Schon jetzt kann man mit der neuen Inbox spielen und begutachten.
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Es wird also viele Neuerungen geben, nicht nur im Frontend, sondern auch im Funktionsumfang. Eine ganze Reihe Neuerungen werden nicht augenscheinlich zu entdecken sein, aber es passiert einiges und aktuell arbeit man sehr fleißig. Schon jetzt ist die neue http-API drin, die unter anderem für das automatische Update des Core und der Plugins, Installation von Plugins direkt im Backend und die Suche nach Plugin-Lösungen im Backend der WP-Installation. Dies hat den Nachteil, dass man nicht Offline arbeiten kann, für die aktuelle Version habe ich ein Workaround bzw. Plugin erstellt, siehe Artikel „WordPress 2.7 offline nutzen“
Dies kann fatale Folgen haben, wird doch der Code eines Plugins bisher nicht geprüft; prinzipiell kann jeder Nutzer sein Plugin im offiziellen Verzeichnis von WordPress hoch laden, ohne jegliche Prüfung, wie das in wenigen Punkten bei einem Theme gemacht wird.
Nach meiner Ansicht kann WordPress das auch aktuell nicht leisten, mit dem Umfang der Entwickler und freien Mitarbeiter (aktuell ca. 15 + 3 freie Entwickler) wird der Einblick in jedes neue Plugin, geschweige denn Updates, nicht realisierbar sein. Aber die Vielzahl und die Einfachheit von WordPress-Plugins haben sicher WordPress zu der Popularität verholfen, die WP heute hat. Will man dies also leisten, oder will man die Freiheit dem Entwickler überlassen. Leider gibt es immer schwarze Schafe und das Einbinden von schadhaftem Code via Plugin wird damit einfacher. Das Vertrauen des Nutzers an WordPress ist schnell gesetzt, aber damit ist keine Sicherheit gegenüber den Plugin-Autoren gegeben. Um so mehr appelliere ich an euch Nutzer - prüft die Plugins, bevor ihr sie einsetzt! Trennt endlich den Administrator vom Nutzer! Das kann man auch, wenn man den Code nicht versteht.
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21. August 2008 um 12:38
man da bin ich ja gespannt, wie das ganze dann nachher ohne screenhot in aktion läuft.
21. August 2008 um 13:17
Sieht so wesentlich übersichtlich aus
21. August 2008 um 13:36
Ich finde das neue Interface-Layout total scheisse, um es mal genau zu sagen. Warum können die nicht mal wobei bleiben? Immer diese super schnellen veränderungen von Version zu Version. Wenn sich das nicht noch ändert oder es optional zu wechseln ist, bleibe ich erst mal bei 2.6.1 und warte dann darauf das jemand aus der Szene ne Lösung dafür findet.
...wie hast du das hier realisert mit der Live-Vorschau? Per Plugin?...
21. August 2008 um 13:48
@nastorseriessix: Das Admin-Design kann man seit Version 2.5 anpassen und ist userabhängig. Dazu gibt es eine Reihe von Plugins, z.B. mein Adminimize gibt dem User auch Design von WP 2.3 zurück. So wird es auch in 2.7 sein, der user kann wählen.
Die Live-Vorschau hier ist mit jQuery, ohne Plugin, realisiert, siehe Beitrag.
21. August 2008 um 14:00
@nastorseriessix: habe dir eine Mail gesandt, schau mal drüber.
21. August 2008 um 14:06
Die Frage ist ja, wie kann ein PHP-Laie schadhaften Code überhaupt entdecken?
Wie genau meinst Du das?
21. August 2008 um 14:10
@Uwe: Wie ich sage, Autoren und Herausgeber sollten keine Adminrechte haben. Das Administrieren gehört in Hände, die sich damit auskennen. Für den Laien, der WP selbst verwaltet und keinen Code lesen will kann, ist die Suche im Web nützlich, oft gibt es schon Meldungen zu Problemplugins. Wie vertrauenswürdig ist der Autor, ist das Blog gepflegt, werden Kommentare und Fragen beantwortet etc. . Das kann man machen, klar ist der Klick einfacher. Nicht desto trotz will ich nicht den Teufel an die Wand malen, denn wenn ein privates Blog mal nicht geht und man das wieder per backup einspielt, kein Problem - handelt es sich aber um Unternehmensdaten, dann kann das schon andere Folgen haben.
21. August 2008 um 14:26
Der tiefere Sinn einer Trennung, also einer separaten Anmeldung von Administrator und Autor erschließt sich mir nicht (sofern diese beiden Funktionen erst wieder in einer Person vereint sind und damit nicht auch ein Know-How-Unterschied verbunden ist).
Wenn der Administrator ein schadhaftes Plugin installiert, ist diese Plugin ab dann aktiv und macht sein Ding, da hilft auch kein späteres Anmelden als niedrig privilegierter User.
Die einzig tragfähige Lösung aus meiner Sicht ist, dass Plugins über eine wie auch immer gelöste Qualitätssicherung geführt werden. Diese Qualitätssicherung kann über das WordPress-Pluginverzeichnis verwaltet werden und seine Urteile entweder aus dem Anwenderfeedback via Voting (Digg für WP-Plugins) oder aus einer Prüfung durch einen sachkundigen Menschen bestehen.
Rein technisch ist die Vertrauensfrage für Plugins nicht zu lösen, und die finanziellen Motive für die Programmierung von schadhaften Plugins sind beträchtlich, siehe das Beispiel «PingCrawl».
21. August 2008 um 14:31
Hallo Frank.
Wo kann ich mir denn die Version 2.7 herunterladen?
Gibt es die nur per SVN oder muss ich Mitglied der Mailinglist sein?
lg
Jared
21. August 2008 um 14:32
Außer mir schreibt sonst keiner auf meinen Blogs - Du willst ja nicht
Aber natürlich hast Du Recht, es ist ja ähnlich wie beim heimischen Rechner.
Man fährt besser, wenn man nur Plugins aus vertrauenswürdigen Quellen nutzt, so zum Beispiel wenn sie hier bei Dir Erwähnung finden o.ä.
21. August 2008 um 14:47
Öhm ja Frank, aber was soll mir diese E-Mail nun genau sagen? Als ich die gelesen habe, stand ich total auf dem Schlauch da ich überhaupt nicht weiss was du genau von mir mit dieser E-Mail möchtest. Möchtest du mir ein Plugin schicken, das im Anhang oder wie?
Ich habe es mit Code überhaupt nicht so, gehe da total nach dem "try and error" Prinzip vor, also totaler Laie wenn man so will.
21. August 2008 um 14:47
@Jared: einfach per SVN, die aktuelle Version ziehen.
21. August 2008 um 14:50
@Robert @TalkPress: Die Trennung auf Basis des KnowHow ist auch bevorzugt; leider nicht immer machbar. Das gleiche Problem hat ja Win Vista auch nicht gelöst, dann klickt eben der User mit Adminrechten einmal mehr.
Aber eventuell hilft die Trennung auch bei diesen Funktionen in einer Person, denn der Zugang ist nicht da und so wird man nicht zum Spielen verleitet.
21. August 2008 um 14:55
@nastorseriessix: einfach ignorieren, ging an den falschen Adressat; eventuell sollte ich für heute Schluss machen
Sorry!
21. August 2008 um 15:25
Ich finde auch, dass dies übersichtlicher aussieht... Und ich hoffe, dass man die Plugin/Theme Kompaktibilität verbessert hat in der 2.7 Version.
Lassen wir uns überraschen...
21. August 2008 um 15:31
@Ahmet Topal: in wie fern, was soll dabei besser werden? gern geschehen.
21. August 2008 um 15:37
@Frank
Die Kompaktibilität mit den Plugins... Ich benutze die version 2.5.1, da ich gehört habe, dass man nicht alle Plugins nutzen kann. Dashalb habe ich auch nicht upgedatet. Der Blog von meinem Freund (tinyurl.com/demo-plugin) ist in der version 2.6.Er hat mir auch gesagt, dass nicht alle Plugins Funktionieren.
Deshalb benutze ich jetzt 2.51 und auf meiner Homepage Drupal 6
21. August 2008 um 15:50
@Ahmet Topal: In dieser Hinsicht hat WP viel geatn, aber schon viel länger. Entscheident ist, dass die Plugin-Entwickler sich daran auch orientieren, so kann man seit 2.6 den wp-content Ordner umbenennen und neu def. Ist dann die Abfrage im Plugin statisch, kann es Probleme geben.
Werden im Plugin alte Funktionen eingesetzt, dann prüft WP diese schon und übergibt sie an die neue. Entwickler sollten aber lieber die neuen nutzen, kostet ja auch Performance.
21. August 2008 um 17:53
Ich finde es ziemlich genial, dass seit einiger Zeit regelmäßig neue Versionen von WordPress erscheinen. Auch wenn nicht immer unbedingt Bugs gefixt und dafür neue Features eingebaut werden.
Nur ich hoffe wirklich, dass man in 2.7 auch das Design von 2.6 einstellen kann. Crazyhorse ist zwar eine nette Idee, aber gefallen tut sie mir nicht, zumal ich keinen Sinn darin sehe die Navigation nach links zu setzen.
21. August 2008 um 20:28
Heißt die neue Version tatsächlich 'hemorrhage'? Das klingt nicht nur nach einer Krankheit, das ist eine: Hämorrhagie = Blutung oder Blutsturz. Hoffentlich keine Haemorrhagia cerebralis (Hirnblutung)!
Als WP-Buchautor bist du jedenfalls wirklich nicht zu beneiden. Bei den häufigen Neuerungen würde sich schon fast die Herausgabe einer Zeitschrift lohnen!
21. August 2008 um 22:12
Das wäre doch mal was. Ein WordPress Print-Magazin. Die Idee würde mir gefallen und ich denke bei entsprechend interessanten Themen würde ich da sogar über ein Abo nachdenken.
Und noch eine Frage zu dem Screenshot. Was soll die Inbox bringen? Oder besser gesagt was für eine Funktion hat sie? Das scheine ich bisher irgendwie überall überlesen zu haben...
22. August 2008 um 05:27
@Benni: Ein Printmagazin in Zeiten von WebZweiNull, ja bist du denn des Wahnsinns fette beute?
22. August 2008 um 11:50
22. August 2008 um 17:34
@nastroseriessix: Vielleicht, vielleicht auch nicht
Ich persönlich lese halt wesentlich lieber gedruckte Sachen als ellenlange Artikel auf dem Bildschirm, weswegen ich mir eBooks bspw. immer ausdrucke.
22. August 2008 um 20:36
22. August 2008 um 20:38
Vermutlich ist das nicht der Ort für Feedback zum Buch und Wünschen für das nächste Buch. Da die Kommentare hier aber schon die Richtung nehmen und ich zu faul bin, den richtigen Ort zu suchen: Das letzte Buch von Frank habe ich mir v.a. wegen Kapitel 7 (Hintergrundwissen zu Themes) gekauft und wegen der Einführung in die Plugin-Programmierung. Ersteres hat mir viel genützt, letzteres habe ich aus Zeitgründen allerdings nie ausprobiert, gibt ja so nette Menschen wie Frank, die das viel besser können. Das Thema Sicherheit könnte mich durchaus bewegen, ein neue Auflage zu kaufen. Kommentar-Spaming kommt häufig vor, obwohl ich auch nur nach Moderation Kommentare freischalte und der Blick in die Webserver-Logs könnte paranoid machen. Auch die verbesserten Möglichkeiten Galerien einzufügen (vielleicht ein Vergleich der neuen Core-Funktionen mit den div. Plugins) fände ich interessant, außerdem wäre WordPress als CMS ein Thema für mich. Ich bin gespannt auf das neue Buch!
30. August 2008 um 14:57