WordPress

WordPress 2.7 seit heute mit Neuerungen

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 12 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

Seit heute hat die aktuelle Beta das neue Gesicht, welches schon viel spekuliert wurde. Die Oberfläche wurde bisher nur in der Studie CrazyHorse implementiert. Nun ist ist sie in der Version 2.7 – hemorrhage drin.

Ob sie damit in die kommende 2.7 kommt – lassen wir uns überraschen. Für Entwickler und Buchautoren ist sie sicher einen Blick wert, denn das eine oder andere Problem mit Darstellungen in Plugins wird wohl auftreten und ein Buch zum Thema WordPress zu schreiben, macht es damit auch nicht leichter. Bisher musste ich mich nur mit der Vielzahl von Neuerungen rum schlagen, nun können Thomas und ich kaum noch mit dem Tempo von WP mithalten. Fast täglich kommen neue Funktionen, die einen tieferen Blick wert sind und erschweren uns das Schreiben. Das Erstellen von Screenshots haben wir gänzlich aufgegeben, obwohl wir damit sehr sparsam umgehen, denn pro Bild bekommen wir recht viele Zeichen hin, die doch mehr Aussage haben.

Eine ganze Reihe von interessanten Punkten und Zielsetzungen haben ich bereits auf das Blog von WordPress Deutschland genannt. Einiges ist schon drin, vieles fehlt noch.

Schon jetzt kann man mit der neuen Inbox spielen und begutachten.
WP 2.7 Inbox
Es wird also viele Neuerungen geben, nicht nur im Frontend, sondern auch im Funktionsumfang. Eine ganze Reihe Neuerungen werden nicht augenscheinlich zu entdecken sein, aber es passiert einiges und aktuell arbeit man sehr fleißig. Schon jetzt ist die neue http-API drin, die unter anderem für das automatische Update des Core und der Plugins, Installation von Plugins direkt im Backend und die Suche nach Plugin-Lösungen im Backend der WP-Installation. Dies hat den Nachteil, dass man nicht Offline arbeiten kann, für die aktuelle Version habe ich ein Workaround bzw. Plugin erstellt, siehe Artikel „WordPress 2.7 offline nutzen

Dies kann fatale Folgen haben, wird doch der Code eines Plugins bisher nicht geprüft; prinzipiell kann jeder Nutzer sein Plugin im offiziellen Verzeichnis von WordPress hoch laden, ohne jegliche Prüfung, wie das in wenigen Punkten bei einem Theme gemacht wird.
Nach meiner Ansicht kann WordPress das auch aktuell nicht leisten, mit dem Umfang der Entwickler und freien Mitarbeiter (aktuell ca. 15 + 3 freie Entwickler) wird der Einblick in jedes neue Plugin, geschweige denn Updates, nicht realisierbar sein. Aber die Vielzahl und die Einfachheit von WordPress-Plugins haben sicher WordPress zu der Popularität verholfen, die WP heute hat. Will man dies also leisten, oder will man die Freiheit dem Entwickler überlassen. Leider gibt es immer schwarze Schafe und das Einbinden von schadhaftem Code via Plugin wird damit einfacher. Das Vertrauen des Nutzers an WordPress ist schnell gesetzt, aber damit ist keine Sicherheit gegenüber den Plugin-Autoren gegeben. Um so mehr appelliere ich an euch Nutzer – prüft die Plugins, bevor ihr sie einsetzt! Trennt endlich den Administrator vom Nutzer! Das kann man auch, wenn man den Code nicht versteht.

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