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WordPress verwaltet nur einen Teil seiner Möglichkeiten, die optional nutzbar sind in den Einstellungen des Backend. Damit sind nicht alle Funktionen so konfigurierbar, wie man sich das manchmal wünscht. Über dieses Thema lässt sich sicher vortrefflich diskutieren, soll hier aber kein Thema sein.
Ich möchte nur mal auf eine Auswahl von Konstanten hinweisen, die in der wp-config.php hinterlegt und definiert bestimmte Auswirkungen haben.
Dabei beschränke ich mich auf einen ausgewählten Teil der Konstanten, die immer wieder weiter wachsen. Eine Übersicht der Konstanten kann man sich im übrigen in einer kleinen Liste von mir holen oder im Plugin WP FirePHP ausgeben lassen.
Die Erklärung ist dem einen oder anderen eventuell zu dürftig? Ich möchte aber auch nicht weit ausholen und erklären, da es auch nur dann angefasst werden sollte, wenn man einige Kenntnisse mit bringt. Einige Konstanten sind auch nur für Entwicklerplattformen relevant und sollten in einem Live-System nur mit besonderer Vorsicht genutzt werden.
Alternativ kann die Suche im Core von WP helfen, da es öfter dokumentiert ist, als man denkt.
WP_MEMORY_LIMIT — WordPress Speicher Limit, siehe Beitrag (Wert)AUTOSAVE_INTERVAL — Intervall der automatischen Speicherung in Sekunden (60 Wert in Sekunden)WP_POST_REVISIONS — Umfang der gespeicherten Versionen zum Beitrag, zur Seite bzw. mögl. Deaktivierung der Versionierung (false oder Wert)SAVEQUERIES — Mögl. Ausgabe der Queries, so dass eine Analyse statt finden kann, siehe Beitrag (true)CONCATENATE_SCRIPTS — Deaktiviere die Kombination und Kompression alle JavaScript-Dateien; ab 2.8 verfügbar (false)COMPRESS_SCRIPTS — Komprimiere JavaScript; ab 2.8 verfügbar (true)COMPRESS_CSS — Komprimiere CSS; ab 2.8 verfügbar (true)ENFORCE_GZIP — Erzwinge GZIP für die Kompression, erst ab 2.8 verfügbar (true)FORCE_SSL_LOGIN — verschlüsselte Übertragung im Bereich WP Admin (true)WP_HOME — WordPress Addresse (URL), Installationsverzeichnis, siehe BeitragWP_SITEURL — Blog Addresse (URL), siehe BeitragWP_DEBUG — Aktiviert die Ausgabe der Fehler und Hinweise auf Fehler (true)SCRIPT_DEBUG — Lade die Entwicklerversionen, unkomprimiert, der JavaScript-Dateien (true)Konstanten werden mit Hilfe der PHP_Funktion define() definiert, zum Beispiel:
define('WP_HOME', 'http://example.org/wordpress');
define('WP_SITEURL', 'http://example.org');
define('AUTOSAVE_INTERVAL', '180') // in sekunden
define('WP_POST_REVISIONS', 3);
Aus meiner Sicht, sind das Konstanten, die man wissen kann; für Entwickler gelten noch einige mehr, die beim Schreiben von Plugins und Themes von Relevanz sein können und sollten. Die obige Liste soll aber in diesem Hinblick keine Relevanz haben und vernachlässigt daher die Konstanten.
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19. Juni 2009 um 15:19
Na huch! Ich habe ja noch gar nicht mitbekommen, das in WordPress 2.8 wieder GZIP drin ist, geschweige denn Optimierungen von Javascript und CSS! Ich glaub da schaltet man besser erstmal "eigene Komprimierungs-Lösungen" für die 2.7 ab. Insbesondere befürchte ich, das diverse Optimierungs-Plugins (GZIP-Compression in WP Super Cache zum Beispiel) damit immens ins Gehege geraten, hat das schonmal einer ausprobiert?
19. Juni 2009 um 15:32
Danke
Sind die Kompressionen von JS und CSS standardmäßig an?
Ich verwende generell mod_deflate auf Apache-Seite, das wäre dann so doppel-gemoppelt...
19. Juni 2009 um 15:37
oh, das sind sehr interessante Hinweise! Danke!
Ich benutze das Dashboard Wiki Plugin um mir wichtige Infos zu wordpress im Backend speichern zu können, also zentral abrufbar. Ich habe da jetzt mal die Konstanten platziert.
Bei diesen Optionen kommen mir natürlich gleich einige Fragen.
Kennst du eine Seite, auf der die einzelnen Konstanten ausführlicher beschrieben sind? Deine Artikel sind da ja teilweise perfekt für eingehenderes 'Studium', aber einige Punkte sind für mich bömische Dörfer und ich wüsste gerne mehr.
Eine Frage z.B.:
Kannst du mir sagen, ob die Kompression von JS & CSS-Dateien einfach so ohne weiteres einsetzbar ist, oder bedarf es bestimmter Features auf Seiten des Servers?
By the way:
Ich benutze nun auch das WP-Tuner Plugin, dass für einen PHP/MySQL-Laien wie mich, noch einigermaßen aussagekräftig ist und sicherlich auch bisschen was bringt. Ich habe gesehen, dass das Plugin auch in die WP-config.php schreibt.
und noch etwas :
Wenn ich in deinem Blog einen Text markiere, bekomme ich die Möglichkeit, diesen gleich in den Kommentar zu übernehmen. Finde ich voll geil die Funktion. Ist super für Besucher die regelmäßig bei dir lesen
20. Juni 2009 um 19:51
Est einmal Danke für Deine wirklich hilfreichen Beiträge.
Mal ne Frage zu den Konstanten: Gibt es irgendwo eine Übersicht mit allen Konstanten?
Danke und nette Grüße aus Gera
21. Juni 2009 um 00:29
@Mark und @Sebastian:
Den aktuellen Zustand der Konstanten kannst du dir u.a. mit meinem neuen Dashboard Plugin WP System Health ansehen. Soweit ich 2.8 und 2.9 durchsehen hab, ist gzip standardmäßig aus und inflate ist aktiv, sofern komprimiert werden soll. Man muß also gzip aktiv anschalten, um es zu bekommen.
25. Juni 2009 um 19:46
gerade AUTOSAVE_INTERVAL und WP_POST_REVISIONS halte ich für sehr nützlich um die db zu entlasten. möchte gar nicht wissen wie viele "revisionsleichen" bei einigen rumliegen^^
26. Juni 2009 um 08:19
Ah, da isse ja wieder, die Variable, die ich immer vergesse und bei jeder WP-Installation erneut googlen muß, *lol*
Danke!
Allerdings stelle ich gerade ein interessantes und höchst unerwünschtes Phänomen fest:
define('AUTOSAVE_INTERVAL', false)define('WP_POST_REVISIONS', false);
führt bei mir (WP 2.8) dazu, daß z.B. beim Bearbeiten einer Seite DAUERND gespeichert wird. Höchst lästig...
Ist das eine 2.8-Macke, oder gehört das so...???
Cheers
Martin
27. Juni 2009 um 01:16
Wirklich sehr hilfreiche Tipps. Allerdings bevorzuge ich eher die CSS / JS - Komprimierung mittels Coda. Das spart CPU-Power am Server und ich kann das vorab gzippen und mit .htaccess so umleiten wie ich es brauche. Bisher bin ich damit relativ gut gefahren. Spart auch sehr viel an Bandbreite auch wenn es meist nur wenige kb sind, die Menge an Zugriffen macht es halt aus.
4. Juli 2009 um 18:17
@Martin: Selbe Problematik konnte ich auch feststellen. War für mich so fast unmöglich, einen Beitrag zu schreiben, zumal der Firefox extrem langsam wurde.
Hab jetzt 'AUTOSAVE_INTERVAL' einfach mal auf eine Stunde gesetzt.
5. Juli 2009 um 01:42
nicht uninteressant
7. Juli 2009 um 04:57
Hallo,
gibt es auch eine Möglichkeit die Veränderung der Konstanten in ein Plugin zu schreiben und den Usern damit eine komfortable Möglichkeit zu geben z.B. die Komprimierung einzuschalten?
Ich bin sehr dran interessiert auch mal ein Plugin zu schreiben und mir scheint das verändern nicht so schwer zu sein.
Grüße
7. Juli 2009 um 07:37
Ja, man kann die Wert abfragen und dann neu setzen, klassisches PHP; mache ich zum Beispiel im Plugin Debug Queries oder auch in jedem anderen Plugin um WordPress in den wp-content Pfaden kleiner 2.6 zu unterstützen.
7. Juli 2009 um 21:39
Boah, vielen Dank!
Nach CONCATENATE_SCRIPTS habe ich gesucht. Wusste nicht was die Konstante bedeutet.
Gruß
Daniel