Das WordPress Blog unter einer neuen Domain

Das Umziehen des Blog auf einen neuen Provider hatte ich schon vor geraumer Zeit erklärt, Hinweise und Problemlösung sind auch dort zu finden. In diesem Zusammenhang hat sich nicht viel geändert, der Ablauf kann noch immer so durchgeführt werden, auch wenn der Artikel nun schon ein wenig in die Jahre gekommen ist. Trotzdem steht aber bei dem einen oder anderen ein ganz anderes Problem - der Umzug eines bestehenden Blog zu einer neuen Domain. Dies kann verheerende Auswirkungen auf die Besucherzahlen haben, wobei es nicht um diese Aspekte gehen soll, und die neue Domain macht den Umzug nicht ganz so einfach – oder doch? Wie man mit wenigen Schritten und einfachen Abläufen das Blog auf eine neue Domain umzieht, darum wird es im folgenden gehen.

Das Umziehen des Blog auf einen neuen Provider hatte ich schon vor geraumer Zeit erklärt, Hinweise und Problemlösung sind auch dort zu finden. In diesem Zusammenhang hat sich nicht viel geändert, der Ablauf kann noch immer so durchgeführt werden, auch wenn der Artikel nun schon ein wenig in die Jahre gekommen ist.

Trotzdem steht aber bei dem einen oder anderen ein ganz anderes Problem - der Umzug eines bestehenden Blog zu einer neuen Domain. Dies kann verheerende Auswirkungen auf die Besucherzahlen haben, wobei es nicht um diese Aspekte gehen soll, und die neue Domain macht den Umzug nicht ganz so einfach – oder doch? Wie man mit wenigen Schritten und einfachen Abläufen das Blog auf eine neue Domain umzieht, darum wird es im folgenden gehen.

Bevor es um den eigentlichen Umzug geht, sollte man natürlich ein Backup aller Dateien und Daten in der Datenbank machen, sollte eigentlich nicht mehr erwähnt werden.

  1. Die neue Domain versorgt ihr als erstes mit einer robots.txt, die mit nur wenigen Zeilen Inhalt auskommt:
    
    User-agent: *
    Disallow: /
    

    Nun könnt ihr ungestört arbeiten und Suchmaschinen nehmen noch keine Notiz von euch.

    Update: Jan weist in den Kommentaren darauf hin, dass diese Lösung nicht so gut ist, denn Google indiziert dann die Seite bis zu den kommenden 90 Tagen nicht. In diesem Fall rate ich lieber zu einer Sperrung der neuen Domain via .htaccess-Zugriffsschutz – wie das geht, auch dazu habe ich bereits einen Artikel erstellt. Den passenden Generator findet ihr hier.
    Update II: Noch besser ist eine index.php, die mit der Funktion header() ausgestattet, den Besucher Suchmaschine nur hinhält und zum Wiederbesuch bewegt.

    
    <?
    header("HTTP/1.0 503 Service Unavailable");
    header("Retry-After: 3600");
    ?>
    

    Weiteres zum Thema findet mal in den Kommentaren.

  2. Im Anschluss werden die Dateien und die Datenbankdaten des alten Blog unter der neuen Domain eingespielt.
  3. Die Datei wp-config.php muss bearbeitet werden. Dazu die Datei im Editor eurer Wahl öffnen und die folgenden Daten ergänzen. Dabei ergänzt ihr die Datei um zwei Konstanten, die nun die neue Domain und das neue Installationsverzeichnis von WordPress definieren.
    
    define('WP_SITEURL', 'http://www.example.com');
    define('WP_HOME', 'http://www.example.com/blog');
    

    Tipp:

    Die Definition der beiden Konstanten empfiehlt sich auch für jeden anderen Blog, denn damit erspart sich WordPress die Anfrage an die Datenbank und man kitzelt wieder einiges an Zeit für die Performance aus der Installation. Die korrekte Definition ist unbedingt zu prüfen, denn schon ein falsches / kann dem Leser den Besuch verwehren!
    Sind die beiden Konstanten definiert, dann ist das daran zu erkennen, dass im Bereich der Einstellungen von WordPress die beiden Felder deaktiviert sind, siehe Screenshot.
    Domain via Konstante definieren

  4. Nun startet die Installation von WordPress mit den gleichen Datanbankdaten. Die neuen Adressen werden aus den beiden Konstanten gezogen.
    Ein Hinweis: sollte ein Plugin oder Modifizierung zum Cachen aktiv sein, dann dies bitte deaktivieren.
  5. Nachdem das neue Blog läuft, installiert das Plugin Suchen & Ersetzen, welches eich dabei hilft, die alten Beiträge nach der alten URL zu durchforsten und mit der neuen URL zu ersetzen.
  6. Nun gilt es, alle Eigenschaften des Blog zu prüfen, möglichst sorgfältig und gründlich.
  7. Ist alles OK? Dann kann die am Anfang angelegte robots.txt gelöscht bzw. auf einen neuen Stand gebracht werden. Suchmaschinen bekommen nun Zutritt.
  8. Das alte Blog verseht ihr mit einer .htaccess-Datei, die folgenden Inhalt trägt:
    
    Redirect 301 /blog/ http://www.example.com/
    
  9. Nun könnt ihr die alten Dateien und die Datenbank des Blog löschen.
  10. Sollte eine Account bei Feedburner aktiv sein, so muss dieser mit der neuen Domain versehen werden. Ansonsten werden eine Reihe von Abonnenten keine News mehr bekommen.

Im Grunde war es das schon. Ist also gar nicht so schwer, wie es anfangs scheint. Viel Erfolg beim Umzug.

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