Literatur

Literatur – Geraubte Erinnerung

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 15 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

Die Vereinigung von Mensch und Maschine ist das Ziel und der Traum vieler Menschen, die einen fürchten sich vor dem Erreichen dieses Zieles und andere wünschen es sich sehnlichst.
Ein Ganzes, das größer ist als die Summe seiner Teile
In diesem aufregendem, spannenden Roman, der sich mit einigen Grundzügen der Menschen auseinander setzt wird dieser Traum Wirklichkeit. Was das ganze für Wirkungen hat ist auf jeder Seite eindrucksvoll geschildert.

Die Hauptfigur David Tennant gehört zu dieser Art Individuum, der das Projekt „Trinity“ anzweifelt, unterstützt wird er dabei von seinem Kollegen, der plötzlich an einem Infarkt stirbt. Nur glaubt Tennent dies nicht und begibt sich auf die Flucht, nach dem er einige entscheidende Entdeckungen macht, die meisten dieser Entdeckungen erlebt er in Träumen, die sich nicht so schnell deuten lassen. Die Träume lassen ihn die anfangs verzweifeln und sein Psychologin Rachel Weiss erklärt ihn für krank. Die Therapeuten gerät aber nicht umsonst ihn diese Geschichte, denn auch sie muss ihre Aufgabe im Ganzen erfüllen.
Die Ideen dieses Buches sind interessant und lassen den Roman wirklich erscheinen, dazu trägt auch die Ich-Schreibweise aus der Sicht Tennants bei. Außerdem prägt dieses Buch viele theologische Ansätze, Bezüge zwischen Glauben, hier der Bezug zu Gott, und Realität, welche durch die Wissenschaftler und ihre Computer hervorgerufen wird.

Fazit:

Für einen Thriller ist es mir zu sanft, aber die Spannung und die Bezüge zu theologischen Ansätzen und die Verbindung zur Wissenschaft ist raffiniert und sehr unterhaltend. Der Bezug zur künstlichen Intelligenz ist sonst oft nur das Thema von Science-Fiction Romanen, hier ist er in Verbindung mit einer tollen Geschichte, vereint in einem Thriller. Für alle Romantiker ist auch genügend Stoff vorhanden.

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