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WordPress gibt dem Anwender eine einfache Schnittstelle, um zusätzliche Funktionen zu implementieren, die so genannte Plugin-Funktion. Durch diese Funktion kann jede zusätzliche Funktionalität außerhalb der eigentlichen Systems, der Core-Daten, gehalten werden. Somit ist auch das durchführen eines Updates relativ leicht durchführbar.
Sinnvoll ist es grundlegend wenig Plugins zu verwenden, da durch zusätzliche Funktionen auch die Performance leidet. Allerdings ist es oft besser, für eine Anwendung ein Plugin zu hinterlegen, als beispielsweise die Originaldateien zu verändern. Dokumentiert man dies nicht immer, so ist beim nächsten Update schnell etwas zerstört. Außerdem leidet die Performance auch, wenn die Funktion direkt eingebunden ist.
Grundlegend gilt deshalb, das Plugin sollte nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben sein. Leider ist das nicht immer leicht. Gerade weil WP so offen ist, kann jeder Anwender ein Plugin schreiben, sobald er ein wenig php-Kenntnis mitbringt. Das kann, muss aber nicht, ein Nachteil sein.
Um das Schreiben eines Plugins ein wenig zu erleichtern und mir einige Gedächtnisstützen zu hinterlegen, ist dieser Artikel entstanden.
Für jedes Plugin gelten einige Regeln, die im folgenden nur kurz aufgezählt sind, da sie auf den jeweiligen Links ausführlich beschrieben werden.
Den Namen des Plugins kann man recht gut auf den Seiten prüfen, die die WP-Plugins listen.
Diese wenigen Zeilen sollten sich immer gleich in jedem Plugin am Anfang der Datei wieder finden. Daraus werden die Inhalte gelesen, damit WP das Plugin erkennt und über die Admin-Oberfläche verwalten kann.
Die letzten drei Zeilen sind nur relevant, wenn die User das Plugin Installer verenden, mehr Infos zum Plugin auf WP Installer Plugin für Plugins.
<?php
/*
Plugin Name: Sowieso (Plugin-Name)
Plugin URI: http://... (Link zur Pluginseite)
Description: Beschreibung (Kurzbeschreibung, xhtml möglich)
Author: Frank Bueltge (Autor[n]name[n])
Version: 1.1 (Versionsnummer)
License: GPL
Author URI: http://bueltge.de (Link zur Website des Autors)
Update Server: http://bueltge.de/.. (Link zum Update-Server, wo das Plugin liegt.)
Min WP Version: 1.5
Max WP Version: 2.0.2
*/
WordPress definiert eine eigene Schnittstelle - Plugin API. Mit Hilfe dieser API wird das Übergeben von Daten enorm erleichtert.
Grundlegend unterscheidet die WP-API nach zwei Arten von "Hooks" - Filter-Hooks und Tätigkeits-Hooks.
Alle Filter- (Filters) und Tätigkeits-Hooks (Actions) sind auf der Plugin-API-Seite zu finden oder auf dem Blog WordPress Hooks ausführlich erklärt.
WordPress ermöglicht die Speicherung von Daten, ohne eine eigene Tabelle in der Datenbank anzulegen. Besonders für die Konfigurationseinstellungen eines Plugins ist dies sinnvoll. WP erlaubt dabei das schreiben, aktualisieren und Lesen der Einträge in seiner Datenbank.
Allerdings muss man nicht alle Daten in den Tabellen von WP speichern. Besonders bei großen Datenmengen leidet der "normale" Gebrauch von WP. Es ist also im Vorfeld zu überlegen, was für Daten in welchen Mengen gespeichert werden sollen. Überlegungen dazu findet man im Artikel "Creating Tables With Plugins".
Werden die Daten in den WP-Tabellen hinterlegt, so bietet WP folgende Möglichkeiten.
Um Komplikationen mit nicht aktivierten Plugins oder defekten Funktionen zu vermeiden, ist es sinnvoll die verwendeten Funktionen abzufragen.
Die notwendige Abfrage habe ich im Artikel "Abfrage einer PHP-Funktion, bzw. WP-Plugins" näher erläutert.
Diese Überlegung kann natürlich auch im Plugin angewandt werden.
Im Artikel "WP - Plugin Tipp - Dashboard erweitern" erläutere ich ein wenig mehr an Hand eines Beispiels bzw. direkt am Code.
händischer Spam:
Beachte die Kommentarregeln, jede Form von versuchtem Spam wird gelöscht. Warum und wieso steht in einem meiner Beiträge.
Bezug auf Textstellen:
Du kannst direkt bezug auf Textstellen im Beitrag nehmen. Dazu muss lediglich der Bereich im Artikel markiert werden; daraufhin erscheint ein Button, der den markierten Text in das Kommentarfeld übernimmt und als Zitat auszeichnet. Die Funktion ist nur bei aktivem JavaScript nutzbar.
xHTML:
Du kannst folgende Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <blockquote cite=""> <code> <pre> <em> <strong> <strike> <ul> <ul> <li>
Achte darauf, wenn du Code im Kommentar hinterlegen willst, dann muss der Code maskiert sein. Dann wird er nicht interpretiert. Der Code muss mit Hilfe von HTML-Entities dargestellt werden, d.h. dass man z.B. < als < und > als > einfügt.
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11. Januar 2007 um 20:30
Hallo!
hab mir deine tollen WP-Plugin Tutorials durchgelesen. Hab leider selbst kaum Ahnung von PHP...Meinst du man könnte hieraus:
http://www.qunst.org/screenshot/downloads.php.zipein Plugin für WordPress schreiben? Ich hab mir das mal vor langer Zeit zusammengebastelt und es kommt hier zur Anwendung:http://www.qunst.net/index.php?cmd=downloads.Jetzt würde ich die Seite aber gerne mit WordPress managen. Vielleicht hast du nen Tipp für mich, wie ich Anfangen kann...
Danke,
Claude
12. Januar 2007 um 07:59
Hallo cloude,
Um die wechselnden Seiten darzustellen und die nötigen Downloads anzupassen benötigst du eigentlich kein Plugin. Dieses Design und Aufgabe, wie due es auf deiner Downloadsite hast, is tschon jetzt mit WP machbar.
Warum möchtest du unbedingt ein Plugin?
LG Frank
12. Januar 2007 um 08:46
Hi Frank!
ich möchte garnicht unbedingt ein Plugin...hab aber nach Download-Plugins gesucht und die schienen mir nicht unbedingt alles leisten zu können, was ich brauch....besonders, dass man die Downloads nur nach 'Artist' sortiert anschauen kann. Fällt dir ein Plugin ein, dass dafür geeignet wäre?
Danke und viele Grüße!
Claude
12. Januar 2007 um 11:53
Ein Sortier-Plugin ist nicht mir nicht bekannt, frage doch mal im Forum oder durchsuche wp-plugins.net.
LG Frank
21. Januar 2007 um 18:32
Hallo!
hab leider nichts gefunden. Kann aber auch an meinem schlechten Englisch liegen..
Danke aber!
claude
22. Januar 2007 um 09:38
Und was sagt das Forum?
31. Januar 2007 um 11:23
4. Dezember 2007 um 21:49
29. November 2009 um 17:15
Hallo,
ich sitze seit 5 Tagen an einem WordPress problem und weiss einfach nicht mehr weiter. ich denke die Lösung dauert keine 5 Minuten. Ich denke Sie sind die einzige Person die mir evtl. weiter helfen könnte. ich bin auch gerne bereit dafür etwas zu zahlen.
Hier das problem:
http://forum.wordpress-deutschland.org/plugins-und-widgets/61846-variable-eines-plugins-einem-andere-nutzen-2.htmlfalls irgendwie möglich, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen. Danke
29. November 2009 um 20:32
@gachet: dazu kenne ich einfach zu wenig deiner Anforderung; es ist immer am zeitaufwendigsten, sich in das Problem und das Ziel des Users einzuarbeiten. Toscho hilft ja schon und ist ein sehr fähiger Mann in den Themen PHP und WP.
14. Dezember 2010 um 10:32
Hi,
deine Tutorials sind wirklich sehr gut geschrieben und helfen in die WordPress Materie einzusteigen.
Allerdings ist ein Teil dieses Tutorials sehr unverständlich. Es wäre toll, wenn du folgenden Teil ausführlicher und verständlicher erläutern könntest (vielleicht mit 1-2 Beispielen) :
Danke für deine Mühen
gundi
14. Dezember 2010 um 12:58
@gundi: die Erklärungen zu den beiden Hook-Arten steht darunter.
15. Dezember 2010 um 11:19
Dass die Erläuterungen direkt darunter stehen, habe ich natürlich auch gesehen
. Das Problem ist, dass diese Passage sehr unverständlich formuliert ist. Ich habe dein Tutorial zwar durchgearbeitet, mir ist aber durch die ungenaue Beschreibung der "Hooks" nicht ganz deutlich, wo der Unterschied liegt.
Deshalb hatte ich um eine etwas genauere Beschreibung gebeten. Aber wie bereits gesagt: Der Rest ist dir super gelungen.
15. Dezember 2010 um 12:57
@gundi: alternativ im Buch lesen, vllt. mal eine Bibliothek nutzen, da wurden meine Text von Lektoren kontrolliert, was hilft
15. Februar 2011 um 18:06
Hey,
Erstmal vielen dank für das Tutorial ist echt Super!
Allerdings hätte ich noch ein Frage!
Wie kann ich das Plugin auf eine Seite einbinden?