Blogst du noch oder Twitterst du schon?

Twitter Bird

Mein Blog ist mein Blog ist mein Blog.

Nur weil die Frage immer mal wieder hier eintrudelt. Ich liebe in erster Linie die Spielerei mit der Technik, das Knobeln an Herausforderungen. WordPress ist mir dabei eine beliebte Basis, da es mir mehr Flexibilität als jedes andere System gibt.

Nicht immer ist das Blog hier aktuell, ab und dann ist es vernachlässigt, veraltet in der Version und nicht mal die Kommentare bekommen ein OK. Andere Sachen stehen im Vordergrund. Aber wegen Twitter lasse ich das Blog sicher nicht fallen! Dort gibt es schnelle Infos, die man kaum verfolgen kann, weil es zu schnelllebig ist und aus dem Zusammenhang gerissen. Es stürzt die Person in eine Abhängigkeit und man hat Angst zu Verpassen - nur was?
Schon SMS bekommt von mir nur Naserümpfen und jede SMS wird mit einem Rückruf beantwortet, weil das Tippeln zu uneffektiv ist. Ähnlich verstehe ich Twitter und ich meine - der Hype ist bald vorbei und dann kommt die nächste Spielerei. Wenn es nach den Anbietern dieser tollen Services geht, dann switche ich nur noch von Service zu Service, habe keine Zeit mehr für eigene Ideen und Lösungen, geschweige denn „NonWebThemes“.
Nein, da mach ich nicht mit und ich erlebe und lebe Twitter als einen Abschnitt beim Blick über Tellerrand. Bloß nicht abstürzen und sich immer immer Kreis drehen.

Bitte erzählt mir, was euch an Twitter gefällt oder stinkt - es interessiert mich wirklich, kann die vielen Nutzer dort nicht verstehen!
Dann lieber Skype o.ä. - damit trete ich direkt mit dem entsprechenden Menschen in Kontakt.

16 Comments

  1. Ich bin Verweigerer. Halte das für Humbug. Rede gerne per Mail oder Messenger. Wie seit Jahren eben. Da brauche ich nicht mit irgendwelchen Hanswursten twittern. Kann die Süchte dieser Menschen nicht verstehen...

  2. Ich chatte auch seit Jahren via Skype & Messenger. Mehr brauch ich nicht an Digital-Dialogen. Für (uninformative) Nachrichten von Menschen die mich nicht interessieren ist mir meine Zeit zu schade.
    Um es auf den Punkt zu bringen: Der Service ist für mich so uninteressant, dass ich mich nichtmal mit nem gefakten Account während der langweiligsten Berufsschulstunde anmelden würde.. und das soll schon was heißen =:)

  3. Ich halte Twitter für eine Zeitverschwendung mehr in dieser Web2.0-Welt. Es hat sicher seinen Sinn - für bestimmt Menschen, für bestimmte Mitteilungen, für bestimmte Zeiten. Ich gehöre nicht zu der Zielgruppe, auch wenn ich manchmal versuche, durch Selbstexperimente hinter den Reiz von Twitter zu gelangen. Im Moment nutze ich es nur, um anderen meine neuen Postings meines eigenen Blogs mitzuteilen.

  4. Ich habe Twitter auch nach einer ersten Testanmeldung ("Was ist das für ein neues Spielzeug?") und längerer Zeit neu entdeckt. Daneben blogge ich auch, aber die Beschränkung auf 140 Zeichen hat ihren Reiz. Manche Themen sind eben nicht genug für ein Blogposting. Daneben überschaut man seine Gruppe formlos nebenbei im TwitterFox - paßt gut in den Tageslauf hinein. Und anders als SMS macht es einfach Spaß.
    Ich kann mir aber auch denken, dass so ein Spielzeug von einem anderen abgelöst wird. Schließlich erfüllt Twitter ja kein primäres Bedürfnis, sondern hat erst den Wunsch nach dieser Kommunikationsform durch sich selbst geweckt.

  5. Twitter? Ne, muss wirklich nicht sein. Dein eileitendes Zitat, Frank, trifft es auch bei mir: Mein Blog ist mein Blog ist mein Blog. Warum soll ich meine Gedanken einem merkwürdigen Dienst wie Twitter anvertrauen? Weiß ich, was die damit machen? Ach so, es geht ja bei Twitter nicht um Gedanken, sondern um das, was man gerade macht. Super, ich hole mir gerade einen Kaffee. Ganz ehrlich: belanglos, einfach nur belanglos.

    Was letztendlich bei Dinegn wie Twitter fehlt, ist die Ruhe, um Dinge zu reflektieren. Aber vielleicht bin ich einfach nur zu Web 1.0, um Twitter gut zu finden...

  6. Ich kann damit ebenfalls nichts anfangen. Im schlimmsten Fall ist es eine weitere semantische Umweltverschmutzung in unserer sowieso schon von zu viel leerem Getöse zugemüllten Umgebung. Und im besten Fall kann ich es gerade so als Kommunikation um der bloßen Kommunikation willen sehen: Wer laut und heftig genug "twittert" (und dabei freigebig jedem, der es lesen will, mitteilt, was er gerade so tut), wird wahrgenommen und ist somit in der eingeschränkten Welt 2.0 der Social Networks existent.

    Ich brauche weder das Getöse noch die Existenzbestätigung ...

  7. Es stürzt die Person in eine Abhängigkeit und man hat Angst zu Verpassen - nur was?

    Das sagt alles aus. Twitter raubt einfach zu viel Zeit.
    Ich hab es 1 Monat mit Pownce versucht und bin dort zum selben Ergebniss gekommen...

  8. @Jared: Das Zitat unterschreib ich.

    @Topic: Ich hab durch Twitter ein paar neue Leute kennen gelernt und damit natürlich auch neue Blogs. Von daher find ich Twitter ziemlich toll. Nur der Verwendungszweck ist bei mir ein anderer. Ich nutze Twitter hauptsächlich zum veröffentlichen von Schwachsinn und zum chatten.

  9. Verweigere mich auch gegenüber Twitter. Man muss nicht nonstop wissen, wann der Nächste einen Kaffee kocht, sich über die Telefonrechnung aufregt oder des Nachbars Kind gerade Terz macht.

  10. Lang konnte ich gar nichts mit Twitter anfangen. Neuentdeckt habe ich es für mich in erster Linie um kurze Gedanken rauszuplappern. Ich bin so ein Mensch das ich ab und an und gerne auch öfter mal was in die Welt hinausschreiben will. Für so kurze Gedanken dann aber zu Bloggen das ist mir nix.
    Auch verfolgen ich von anderen twitteren gerne mal das was sie gerade an Musik hören oder nettes im Internet entdeckt haben. Da kamen schon einge Schätze bei rüber.

    Direkte Kommunikation sehe ich darin nicht. Wenn ich mit jemandem direkt sprechen will dann habe ich ICQ, Mail etc. Und darum geht es in meinen Augen bei twitter auch nicht, ist dafür auch nicht ausgelegt.

    Auch empfinde ich dahinter keine Sucht..oder den Zwang zu verfolgen...wenn ich da nix schreibe jukts keinen und wenn keiner was schreibt jukts mich nicht. Nix muss, vieles kann 😉

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