Webküche, XML

RSS im Unternehmen

Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 15 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet.

RSS im UnternehmenRSS ist nicht nur ein Schlagwort für Blogger oder Webkenner. RSS ist in erster Linie Inhalt und der ist dank XML gut strukturiert und verarbeitbar. Dank dieser Eigenschaft wird er oft auch besser von Suchmaschinen indiziert. Aber nicht nur da spielt RSS seine Vorteile aus, auch im Unternehmen, am Arbeitsplatz von Nichtwebworkern, ist RSS eine Bereicherung und kann sinnvoll eingesetzt werden. Einige Ideen und Überlegungen dazu hier.

Die interne Kommunikation kann mit Hilfe von RSS verbessert werden. News können den Mitarbeiter direkt eingespielt werden. Das geht auch mit eMails ist aber nicht so schlank und wesentlich schwerer in andere Anwendungen zu implementieren. Mitarbeiter ohne ständigen eMail-Account erreiche ich gar nicht oder schlecht.

In Gruppen oder Teams können Inhalte mit Hilfe von RSS-Feeds ausgetauscht werden. Im Normalfall werden Informationen per Mail an entsprechende Adressen gesandt, dazu kann ein Verteiler dienen oder man sucht händisch die Adressen von Empfängern, die sich eventuelle dafür interessieren. Mit RSS kann das ganze schlanker und einfacher gestaltet werden. Die News liegen im XML vor und können so in Verteiler gelangen. Mitarbeiter abonnieren die für sie relevanten Themen und bekommen dann über ihren Newsreader die nötigen Informationen. Mit Hilfe von Filtern können sich die Mitarbeiter nur auf ihre Themen beschränken und lesen nicht alle Inhalte die sie per Mail bekommen oder die im Intranet aufgeführt sind. Mitarbeiter ohne festen eMail-Account können mit Hilfe von Terminals informiert werden. Außerdem könnte man den Inhalt des Feeds gleich an weitere Applikationen einbinden und so zum Beispiel direkt eine Flyer ausgeben. Da macht sich der Vorteil der Speicherung der Daten in einem XML bemerkbar. Weiterverarbeitung wird erleichtert und Doppelpflege erspart.
Die News, die auch an auswärtige Adressen gehen dürfen, könnten auf der Internetpräsentation leicht eingebunden werden. Dort können sie dann von diversen Service (z.B. newsbee.de oder gorss.de) genutzt und weiter verarbeitet werden. Damit können auch externe User sich die Inhalte zusammenstellen und bekommen relevante Informationen zu ihren Themen. Die Werbetrommel ist somit auch ein wenig gerührt.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Integration der News in anderen Anwendungen, zum Beispiel auf dem Desktop mit Hilfe von Desktopalerts, Widgets oder Bildschirmschonern, die die News einblenden. Diese Möglichkeit ist auch gut für die Informationsterminals geeignet. Arbeitspausen werden so mit Informationen über das Unternehmen gefüttert. Das Interesse der Mitarbeiter steigt und es entsteht keine zusätzliche Arbeit oder Zeitaufwand für die Zusammenstellung der News.

Die Informationen aus dem RSS-Feed kann ebenfalls schnell in das Corporate eingebunden werden. Dabei könnten die verschiedenen Standorte berücksichtigt werden, z.B. eine Filterung nach Land oder Sprache.

Weiterer Vorteil des XML ist die relativ simple Generierung. Über ein Redaktionssystem könnten die News schnell aktualisiert werden. Eine Doppelpflege entfällt und sorgt für schnelle Verbreitung. Anpassung in der Website und anderen Medien entfallen, sie werden nur einmal gemacht und nun sind nur die wichtigen Elemente gefragt – die Inhalte.

Wenig Aufwand – kleine Redaktion – große Verbreitung.

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Ein Gedanke zu “RSS im Unternehmen

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