WordPress Konstanten nutzen

WordPress verwaltet nur einen Teil seiner Möglichkeiten, die optional nutzbar sind in den Einstellungen des Backend. Damit sind nicht alle Funktionen so konfigurierbar, wie man sich das manchmal wünscht. Über dieses Thema lässt sich sicher vortrefflich diskutieren, soll hier aber kein Thema sein. Ich möchte nur mal auf eine Auswahl von Konstanten hinweisen, die in der wp-config.php hinterlegt und definiert bestimmte Auswirkungen haben.

WordPress Hooks definieren und nutzen

WordPress basiert auf dem sogenannten Hook-System. Dieses dient WordPress und allen Erweiterungen um Funktionen an bestimmter Stelle einzubringen. Hintergründe und Verständnis habe ich versucht in unzähligen Blogartikeln zu verbreiten und aktuell im t3n-Magazin. Die Hooks sind aber nicht nur zum einhaken, sondern können ebenso in eigene Erweiterungen genutzt werden und so mehr Übersicht schaffen und zusätzliche Schnittstellen für weitere Entwicklungen bieten. Gerade die zweite Möglichkeit ist interessant, wenn man ein Theme erstellt, welches diverse Schnittstellen bieten soll oder ein Plugin kreiert, was durch andere Autoren erweitert werden kann oder als Framework dienen soll.

Meta Links bei WordPress Plugins

In der Vergangenheit habe ich schon im Artikel „WordPress Plugins bereichern“ erläutert, wie man Plugins um einige nützliche Funktionen erweitert und so die Nutzung optimiert. Dabei gib es unter anderem um den Absprung mit Hilfe eines einfachen Links zur Options-Seite des Plugins.
Mit WordPress 2.8 wird die Plugin-Seite ein wenig verändert sein und so gibt es einen Hook, den man bequem mit dem Link befüllen kann und den Komfort ein wenig erhöht.

WordPress Artikel Veröffentlichung nutzen

Nicht immer will man alles so lösen wie es WordPress vorsieht und sucht eine andere Lösung. Nicht selten muss man für diverse Anwendungen das Backend nicht nutzen um Beiträge zu veröffentlichen. Ein einfaches Beispiel wäre ein Formular, egal wo, mit dem ein Artikel veröffentlicht wird, in dem der Inhalt der Formular an WordPress übertragen wird und automatisch veröffentlicht wird. Alternativ könnte man ihn mit einem anderen Status senden und so erst frei geben, wenn die Redaktion den Artikel frei gibt. Um nicht bei Null mit der Überlegung zu starten, hier die Funktion die diese Mächtigkeit inne hat und für alle Prozesse der Veröffentlichung verantwortlich ist.

Proxysupport für WordPress

Wer WordPress im Umfeld eines Intranet nutzt, der wird schnell merken, dass trotz Internetverbindung keine Feedinhalte im Backend geladen werden. In der Regel liegt das am Zwangsproxy der Unternehmen. Bisher war WordPress dahingehend nicht sonderlich flexibel. Ab WordPress 2.8 ändert sich das und neue Konstanten sorgen dafür, dass man nun auch den Proxy eintragen kann, direkt in die wp-config.php.

FirePHP und WordPress

Um die Arbeit in meinen Entwicklungen zu erleichtern und zu beschleunigen habe ich immer ein Plugin aktiv, mit dem ich mir diverse Inhalte ausgebe, direkt über die Ausgabe von FirePHP. Dabei ist ein kleines Plugin entstanden, welches nun eine ganze Reihe von Konstanten und Variablen enthält, die ich auf Basis der kommenden Version 2.8 von WordPress realisiert habe. Da ich denke, dass das nützlich sein kann, hier der Download zum Plugin und die Inhalte, die ich ausgebe, falls jemand selbst eine Lösung hat und nur die Konstanten und Variablen benötigt.

Vorbei mit my-hacks.php?

Noch diesen Monat soll die neue Version 2.8 von WordPress erscheinen; in der Blogosphäre wird schon lange kein so großer Wind mehr darum gemacht, wie es noch in den Jahren um Version 2.0 war. Aber der Linkmangel etc. wird ja auch in anderen Themen bemängelt.

Die neue Version bringt viele neue Sachen, fixt eine große Anzahl von Problemen und WordPress gestaltet sich aus meiner Sicht noch offener als in den Versionen zu vor. Eine der Punkte, die Benutzer beachten sollten, ist die Tatsache, dass man die Option für die Unterstützung der my-hacks.php entfernt. 2003 wurde diese Datei noch als Feature angekündigt, geht sie nun wieder still und leise. WordPress hat ein ausgefeiltes Schnittstellen-System; man kann an diversen Punkten ansetzen und neue Funktionalitäten einbringen, so dass man sich dazu entschieden hat, die Lösung nicht mehr zu unterstützen. Alternativen und Möglichkeiten des weiteren Nutzen will hier kurz aufzeigen.

WordPress Suche deaktivieren

Nicht immer ist die Suche von WordPress erwünscht. Die eine oder andere Anwendung mit WordPress benötigt die Funktion nicht, auch wenn sie sicher aus meiner Sicht einen Mehrwert darstellt. In einigen Anforderungen soll sie trotzdem nicht präsent sein und so habe ich sie mit Zugriff auf zwei Hooks deaktiviert. Vorerst kann ich keine andere Stelle erkennen, wo man auf sie zugreifen könnte und in meinen Anwendungen klappt es so problemlos.

WordPress Funktionen außerhalb von WordPress nutzen

Ab und zu benötigt man diverse Daten aus WordPress, die sich aber nicht im System abbilden sollen; außerhalb der Installation sind sie nötig. Damit ergeben sich im Grunde zwei Möglichkeiten. Content kann man recht einfach über den Feed abfassen und weiter verarbeiten oder man verschafft sich Zutritt zum System. Auch das ist im Grunde ganz einfach und soll hier kurz dargelegt werden.

Ausgabe des WordPress Admin für Seiten, Beiträge und Kommentare anpassen

Je nach Arbeitsweise empfindet es der eine oder andere Nutzer im Backend von WordPress recht störend, dass man maximal 20 Beiträge, Seiten und Kommentare pro Seite gelistet bekommt. Gerade wenn man mit vielen Übersichten arbeiten muss und eine schnelle Verbindung hat, dann kann eine erhöhte Anzahl nützlich sein. Wie man das anpasst und ein wenig mit CSS in der Darstellung optimiert, dazu hier einige Tipps.