Webküche, XML

Regeln beim Einbinden fremder RSS-Feeds

RSSIch habe mit dem Plugin RSSImport merklich dazu beigetragen, dass WordPress-User fremde News in ihre Website einbinden können. Das war zwar nicht der Hintergrund der Idee aber es ermöglicht nun mal genau diese Funktion. Wenn man allerdings fremde Inhalte, denn auch News-Feeds sind Inhalte, in seine Seite einbindet, eventuell noch den kompletten Text und nicht nur die headlines, dann gibt es einiges zu berücksichtigen. Nur wer sich an gewisse Regeln hält, der sorgt dafür, dass er nicht demnächst mit einer Abmahnung rechnen muss.

  • Die Informationen müssen 1:1 übernommen werden, Änderungen sind nicht erlaubt.
  • Der Anbieter der Inhalte, die du einbindest, muss erkennbar sein. Die Kennzeichnung des Anbieters ist Pflicht, d.h. keine Inhaltseinbindung ohne Anbieterhinweis.
  • Gibt es bei den Inhalten, die du einbinden möchtest, einen Copyright-Hinweis, so ist dieser einzubinden und damit zu nutzen. Gleiches gilt für Copyright-Informationen einzelner Beiträge. Eine korrekte Anbieterkennzeichnung ist Pflicht und sollte selbstverständlich sein.
  • Verlinkte Websiten dürfen nicht entfremdet werden, also z.B. darf kein Frame den fremden Inhalt enthalten. Dies ist vor allem bei Deeplinks wichtig, da in diesem Fall oft der „Rahmen“ des Anbieters fehlt und der Verweis direkt zu den Inhalten führt. Deshalb also, entweder alle Links direkt laden, ohne Veränderung oder mittels target-Attribut öffnen (Aufpassen: das target-Attribut _blank ist nicht xhtml-Valid.).
  • Beim Einbinden von der RSS-Feeds dürfen die Inhalte nicht zwischengespeichert werden. Dies wird des öfteren erwünscht, denn so kann man Ladezeit sparen und den Traffic senken. Das Urheberrecht verbietet dies, wenn es sich bei den Inhalten um Bilder, Filme, Audio o.ä. handelt. Also immer darauf achten, dass die Content-URLs bestehen bleiben.
    Eine Ausnahme bilden hier die Proxys, da in diesem Fall die Zwischenspeicherung technisch bedingt ist. Diese kurzzeitige Speicherung des Inhalts ist erlaubt.
  • Auch die Speicherung von fremden Artikeln auf eigenem Webspace oder Servern ist nicht erlaubt.
  • Dagegen ist das Speichern von Artikeln auf lokalen Systemen erlaubt, zur eigenen Verwendung. Dies ist zum Beispiel wichtig, wenn man mittels Newsreader den Artikel speichert.

Weiterführende Links:

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Tools, Webküche

Tools – Eclipse als PHP- und XML-Entwicklerplattform

Als Editor für php-Projekte gab es bisher keinen kostenfreien Editor, der die Vorzüge anderer Sprachen mitbringt, wie z.B. automatischer Codeverfollständigung und Debuggen des Codes.
Die Entwicklungsumgebung Eclipse, die eigentlich für Java geschaffen wurde kann mit so einigen Plugins aufgepeppt werden und so unter anderem zu einem vollwertigen XML- oder PHP-Editor werden.
PHPEclipse besteht aus einer Reihe Plugins für die Umgebung Eclipse mit integrierter IDE für PHP-Entwicklung. Die Plugins PHPEclipse und die Applikation Eclipse sind in Java geschrieben und sind damit Plattformunabhängig. Außerdem handelt es sich bei beiden Projekten um Open Source Software, ist also unter anderem kostenlos. Dies bedeutet aber nicht, dass sie nicht leistungsfähig ist.
Die Installation stellt einige Anwender immer wieder vor Probleme. Die Probleme die mir so aufgefallen sind, habe ich bisher notiert und lege deshalb hier mal eine Installation von PHPEclipse mit Hilfe von XAMPPlite unter Windows ab, welches als lokaler Server außerordentlich gut läuft und recht schnell eingerichtet ist.

Apache-Server einrichten, mit XAMPPlite

Hierzu verwende ich für diese Erläuterung xampplite, der sich bei apachefriends.org downloaden läßt.
Entpackt das Packet und legt es am besten direkt auf der Platte ab (D:\xampplite\). Ich richte es immer auf einer zweiten Platte ein, falls ich mal mein System neu einrichten muss, dann fällt wenigstens das Einrichten solcher Applikationen weg.
Startet die Datei setup_xampp.bat und die nötige Configuration wird in die ini-Dateien geschrieben.

Im weiteren sollten wir noch die PHP-Hilfe einbinden, da PHPEclipse darauf zugreifen kann. Der Download der deutschen Hilfe ist bei php.net zu finden. Diese chm-Datei kopieren wir in den Ordner D:\xampplite\php\php_manual_de.chm .

Eclipse einrichten

Die Applikation Eclipse downloaden und im „Server“(/xampplite/eclipse) ablegen.
Nun einen Ordner „workspace“ anlegen – D:\xampplite\eclipse\workspace\
Bitte legt dort einen Ordner „test“ an – D:\xampplite\eclipse\workspace\test\
Nun stellen wir Eclipse noch auf eine deutsche Benutzerfläche um. Dazu die Language-Packs downloaden und ebenfalls im Ordner Eclipse ablegen (Neustart nicht vergessen).

PHPEclipse einbinden

Die Daten sind auf der Projektseite zu finden – phpeclipse.de. Für eine bessere Funktion bindet die CVS 1.1.8 ein.

Nachdem wir die Daten kopiert haben, starten wir Eclipse neu und konfigurieren die PHP-Einstellungen unter „Fenster –> Benutzervorgaben –> PHPEclipse Web Development“.

    “ –> PHP“

  • –> Help – D:\xampplite\php\php_manual_de.chm als Dateipfad zur Hilfe und den Haken setzen bei „Show Help in *.chm format?“.
  • –> Installed Interpreter – Mit „Add“ sucht ihr den Interpreter – D:\xampplite\php\php.exe
    „–> PHP Externel Tool“

  • Run PHP command – D:\xampplite\php\php.exe
  • Parser command – D:\xampplite\php\php -l -f {0}
  • –> MySQL – MySQL – D:\xampplite\mysql_start.bat
  • –> XAMPP – XAMPP Start – D:\xampplite\xampp_start.exe und XAMPP Stop – D:\xampplite\xampp_stop.exe
    „–> Project Default“

  • Localhost – http://localhost/eclipse
  • Document Root – D:/xampplite/eclipse/workspace

Wenn wir nun Eclipse starten, müssen wir nur noch, über „–> Fenster –> Perspektive öffnen –> Andere –> PHP“, die Ansicht anwählen.

PHP-Debugger einbinden:

Nun den Debugger downloaden und in das Verzeichnis D:\xampplite\php\ext\ kopieren.

Hierbei ist es wichtig den Debugger zur richtigen PHP-Version zu wählen. Wenn euer Server aktiviert ist (xampp_start.exe), dann erstellt eine kleine php-Seite phpinfo.php mit folgendem Inhalt:
Screenshot phpinfo.php


<?php phpinfo();?>

Diese Datei speichert ihr im Ordner D:\xampplite\eclipse\workspace\test\ und ruft die Seite im Browser dann unter folgendem Link auf – http://localhost/eclipse/test/phpinfo.php
Nun könnt ihr in der ausgegebenen Seite eurer Konfiguration nachlesen. Unter anderem in der ersten Überschrift eure PHP-Version.

Bekannte Fehler:

„PHP Startup: Unable to load dynamic library ‚D:\sampplite\php\ext\php_dbg.dll‘ – The specified procedure could not be found.“ – Die Version der Debugger-dll stimmt nicht mit der PHP-Version überein.

Weitere Links:

  • Eclipse.org
  • PHPEclipse.de
  • Screenshot phpinfo.phpXML-Editor – xmlbuddy.com
    Das File, welches man unter „Download“ erhält einfach in den Plugin-Ordner (\Eclipse\plugins\) von Eclipse kopieren und Eclipse neu starten. Nun ein xml-File öffen und es entsteht ein zusätliches Feld in der Symbolleiste „Standard“, zw. Ausführen und Fenster.
  • Vorzüge und Eigenschaften von PHPEclipse (Wiki) – plog4u.org
  • EclipseProject (deutsch) – eclipseproject.de
  • PHPEclipse-Forum (deutsch) – Eclipseproject.de/…
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Tipps, Webküche, WordPress

WP – RSSFeed mit CSS gestallten

Der RSS-Feed ist ein wesentlicher Bestandteil von Blogs und auch immer mehr andere Seiten bieten diese Art der Information an. Über Sinn und Unsinn eines Feeds und ob er den gesamten Inhalt oder nur Auszüge enthalten soll, ist nicht Themas dieses Beitrags.
Fakt ist, wer einen Feed anbietet, muss sich im klaren sein, dass dieser auch durch Suchmaschinen idenziert wird. Er wird somit also zum Suchobjekt.
Kommt nur ein „Kombuterleihe“ über eine Suchmaschine auf einen RSSFeed, also die reine XML-Datei, wird er diesen Code in den meisten Fällen wieder verlassen und die Seite nicht besuchen – er ist mit dem Code überfordert. Der Anwender wird sich eine andere Quelle zu seinem Suchbegriff zu Gemüte führen. Dies ist natürlich nicht im Sinne das Seitenbetreibers, der in der Regel die Daten ins Netz stellt, damit sie gelesen werden.

Nun, es gibt eine kleine Möglichkeit, den Leser darauf aufmerksam zu machen, in dem man den Feed mit eine wenig CSS so formatiert, dass er auch in einem Browser leserlich erscheint. Unter modernen Browsern, wie z.B. Mozillas Firefox, kann außerdem zusätzlicher Content hinzugefügt werden, in dem man den geneigten Leser darauf hinweist, dass er sich auf einem Feed befindet und doch besser die Website besuchen soll.
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XML

XML in der Übersicht

XML steht für eXtensible Markup Language und es handelt sich um einen Metastandard für Dateiformate. Der Ausdruck extensible drückt es schon aus, XML ist erweiterbar. Darüber hinaus ist XML ein übergeordneter Standard, der es ermöglicht, übergeordnete Markup-Sprachen zu definieren.

Beispiele:

  • RSS – Datenbereitstellung von Informationen in WWW
  • SVG – Repräsentation von Vectorgrafiken
  • XHTML – XML-Version von html
  • XI – zentrale Schnittstelle zum SAP System

XML Dokumente bestehen aus Text, aus ASCII-Text. Dieser Text wird durch das Markup-Prinzip realisiert. Er enthält Elemente (auch Markups oder Tags) und Attribute. Jedes Markup besteht entweder aus einem öffnenden und schließenden Element (Start- und Endtag) oder kann in Kurzschreibweise erscheinen. Innerhalb dieser Tags kann es Text, weitere Tags oder Beides geben. Jeder Tag kann mit Attributen erweitert werden. Das Attribut besteht aus Namen und Wert.

<?xml version=?1.0? encoding=?UTF-8??>
<!DOCTYPE message SYSTEM "Adresse oder .dtd">
<!-- Willkommen in der XML-Message -->
<message>
	<product>
		<name>Test</name>
		<inhalt>
			<zutat klasse=?Elementgruppe?>Wasser</zutat>
			<menge>1cl</menge>
		</inhalt>
		<inhalt>
			<zutat>Feuer</zutat>
			<menge>2ml</menge>
		</inhalt>
		<inhalt>
			<zutat>Erde</zutat>
			<menge>3dl</menge>
		</inhalt>
		<inhalt>
			<zutat>Sauerstoff</zutat>
			<menge />
		</inhalt>
		<anleitung>Produktdefinition ...
		</anleitung>
	</product>
</message>
<!-- Innerhalb der <message> koennen weitere <product> folgen -->

Für ein XML gibt es Regeln, diese sind im Dokument „XML – Was ist das und wie ist der Aufbau (kurz und knapp)“ zu finden.

Vorteile

XML ist ein offener, lizenzfreier Standard, der software- und entwicklungsseitig gut unterstützt wird. Die Popularität erklärt sich auch ein wenig darüber, dass populäre Unternehmen an diesem Standard mitarbeiten, z.B. hat Intel XML in einem Router integriert, IBM und Oracle haben ihre Datenbanken XML-fähig gemacht, Microsoft hat XML in seine Produkte integriert, ohne eigene Erweiterungen, und auch SAP definiert seine zentrale Schnittstelle „XI“ mit Hilfe von XML. Darüber hinaus ist es ein sehr flexibles Austauschformat. Es kann über die unterschiedlichsten Kanäle verteilt werden (z.B. eMail, FTP, HTTP, CD-ROM). In einem XML kann in bestimmten Grenzen eine freie Modellierung von Informationen stattfinden, ähnlich den Datenbanken. Damit können Daten strukturiert gespeichert werden. Sie sind dadurch durch andere Applikation lesbar. Das XML-Format ist offen, dadurch kann es problemlos an andere Systeme angebunden werden. Da es eine text- und dateibasierende Speicherung ist, ermöglicht XML die Verbreitung von Informationen über jedes Netz, plattformunabhängig. Ebenso ist es, mit etwas Mühe, lesbar. Die Struktur des XML ist vom Layout getrennt, insofern das für die Anwendung überhaupt benötigt wird.
Ein weiterer Vorteil ist die Verwendung von Unicode, XML lässt sich internationalisieren, arbeitet also mit beliebigen Zeichensätzen. Für die Übersetzung in andere Sprachen wird kein spezielles Interface benötigt, es ist vergleichsweise einfach.

Vorteil des XML gegenüber ASCII

Der kleinste gemeinsame Nenner eines Formates zum Austausch ist im besten Fall ASCII. Damit könnte man schon Daten recht gut austauschen. Leider bedeutet das aber auch Mehrarbeit, da es jeweils für das System aufgearbeitet werden muss. Die Übergabe von Sonderzeichen ist ebenso schlecht möglich. Mit XML würde ein eindeutiger Standard vorliegen und die Aufbereitung entfällt und der Unicode sorgt für die Verwendung aller Zeichen.

Vorteile im Unternehmen

Ein System kann Daten, die im XML-Format vorliegen schnell erweitert werden. Beispielsweise können so Kunden und Lieferanten von Firmen schnell die Informationen erhalten, die sonst nur über eine Datenbankanwendung und deren Sicherheitskonzept erreichbar sind.
Übersicht XML
Das XML-Format ist offen, dadurch kann es problemlos an andere Systeme angebunden werden.
Für die langfristige Dateiablage ist XML ebenso geeignet und XML kann einfach in andere Dateiformate gewandelt werden.

Die XML-Familie

XML selbst wird durch weitere Standards beschrieben und enthält folgende Mitglieder.

  • DTD – beschreibt die Struktur des XML-Dokumentes
  • Schema – verbesserte Strukturbeschreibung auf Basis des XML-Syntax
  • Namespaces – Elemente werden in einem Dokument unterschieden
  • XSLT – ermöglicht die Umwandlung von XML-Dokumenten in andere XML-Strukturen
  • XSL:FO – für die Dokumentenformatierung (Druckvorlagen)
  • XQuery – Abfragesprache für XML-basierende Datenbanken
  • Xpath – Adressierung definierter Teile von XML-Instancen
  • XLink, XPointer – Abfragesprache um auf Teile von XML-Dokumenten zuzugreifen

Nachteile

XML wird im Textformat gespeichert und benötigt dadurch einen höheren Speicherbedarf und die Verarbeitung ist damit auch langsamer. Speicherplatz wird aber immer günstiger. Die Vorteile des Textformates sollten diesen Nachteil überwiegen. Zusätzlich können Textformate sehr gut komprimiert werden, z.B. ZIP oder GZ.

Weiterführende Informationen

Download:

Download als pdf-DateiDownload als pdf-Datei: XML_in_der_Uebersicht.pdf – 44 KByte

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Tipps, WordPress

WP – Image für den RSS Feed

Im folgenden Artikel erkläre ich kurz, wie man die ausgegebenen RSS Feed von WordPress ein wenig aufpeppen kann, in dem man die Funktion vieler RSS Reader unterstützt und ein Icon als Erkennungsmerkmal hinterlegt, ähnlich dem Favicon im Browser.

Demo:

Das ganze könnt ihr anhand des Screenshot meines Readers RSS Bandit sehen.

Screenshot RSS Bandit mit Image des Feeds

Um das ganze auch in jedem anderen Feed von WordPress zu realisieren, müssen einige Dateien eures Blogs verändert werden.
Alle Dateien findet ihr im Root-Verzeichnis eures Blogs. Dort sollte auch euer Icon für den RSS Feed liegen.

Achtung:

Sicherheitskopien sind im Vorfeld anzufertigen !

  • wp-rss2.php, ab Zeile 30 einfügen,
    nach <language?><?php echo get_option('rss_language'); ?></language?>
  • wp-rss.php, ab Zeile 24,
    nach <language?><?php echo get_option('rss_language'); ?></language?>
  • wp-commentsrss2.php, ab Zeile 28,
    nach <generator?>http://wordpress.org/?v=<?php echo $wp_version ?></generator?>

Folgender Code muss bei den genannten Datein hinzugefügt werden. Achtet darauf, dass ihr den Pfad zu eurem Icon richtig angebt. Um den Feed valide zu halten, kann nur png, gif oder jpg als Format für das Bild genutzt werden.


<image>
	<url><?php bloginfo_rss('url') ?>/icon_name.png</url>
	<title><?php bloginfo_rss('name') ?></title>
	<link><?php bloginfo_rss('url') ?></link>
</image>

Infos:
Der Image-Block im Feed ist optional und sorgt nur für optische Hervorhebung im RSS-Reader. Das Markup url beinhaltet den Link zum Icon. Der title– Tag ist für einen Alternativ-Attribut und der link– Tag verweist in der Regel auf die Website. Weiterhin können width und height für die Größe des Icons angegeben werden.

Weiterführende Links:

Die Integration eines Icons in den Feed ist jetzt auch per Plugin möglich, O.A.Schmitz hat ein kleines Plugin geschrieben – Feed-Image

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XML

XML – Was ist das und wie ist der Aufbau ( kurz und knapp )

XMLDie generelle Struktur eines XML-Dokuments unterteilt sich in die drei Teilbereiche/ Sektionen
Prolog, Wurzelelementbereich und Diverses.
Innerhalb jeder Sektion können Markups (Tags), im Allgemeinen Start- und Ende-Tags sowie Entitäten (Entitys), als auch Character Data enthalten sein.

  • Markups: Auszeichnungen werden in XML durch das so genannte Markup-Prinzip realisiert. Dies bedeutet, dass der auszuzeichnende Text jeweils durch eine öffnende und schließende Marke umklammert ist.
    Anstelle von „Marke“ wird auch häufig der Begriff „Tag“ verwendet. Der Dokumentbereich von einer öffnenden bis hin zur schließenden Marke wird als Element bezeichnet.
  • Jedes XML-Markup muss einen öffnenden und schließenden Tag besitzen.
    <name>Test</name>
    
  • Groß- und Kleinschreibung wird strikt unterschieden.

    <Name>Test</name>
    

    Das obige Beispiel wäre falsch, da es kein Äquivalent zum öffnenden Tag Name gibt.

  • Innerhalb eines XML-Files existiert genau ein Wurzelelement.

    <message>
    
  • Leerraum zwischen den öffnenden Klammern und den Markupnamen ist verboten. Eine Leerraum zwischen vor dem schließenden Tag ist dagegen erlaubt.

    <name>Test test</name >
    

    Der öffnende Tag ist fehlerhaft, der schließende ist richtig.

  • Der Name eines Tags kann relativ freizügig vergeben werden. Es muss sich an folgende Grenzen gehalten werden.

    • Das erste Zeichen muss Unicode – Zeichnsatz (UCS) sein, oder …
    • ein Unterstrich ( _ ), oder …
    • ein Doppelpunkt ( : ).

    Ab dem zweiten Zeichen können andere Zeichen, ein Punkt ( . ) oder Minus ( – ) genutzt wird.

  • Entität: Ein Entität (oder Entity) übernimmt die Funktion eines Textbausteins, d.h. die im Dokument vorhandene Zeichenkette wird durch einen Text ersetzt, der ansonsten nicht oder nur umständlich dargestellt werden könnte.
    Ein Beispiel: Das bekannte „Kaufmanns-Und“ (&), wird sowohl in HTML/ XHTML als auch in XML durch die Entität

    & dargestellt.
    
  • Character Data: Als Character Data wird alles bezeichnet, was nicht in die Bereiche Markup oder Entität gehört – also Text/ Inhalt.
  • Wurzelelement: Dieses enthält die eigentlichen Daten und besteht aus Character Data, welche durch Marken geklammert ist.
    <name>Test</name>
    
    • Diese Elemente können verschachtelt werden. Hier ist auf die genaue Reihenfolge zu achten. Damit das ganze leserlich bleibt, werden die Elemente durch TAB’s oder Leerzeichen übersichtlich dargestellt.

      <inhalt>
       <zutat>Wasser</zutat>
       <menge>1cl</menge>
      </inhalt>
      
    • Unterschieden wird allerdings beim leeren Element, also ein Element ohne Inhalt. Hierfür existieren zwei verschiedene Darstellungen.

      <zutat>Sauerstoff</zutat>
      <menge></menge>
      
      <zutat>Sauerstoff</zutat>
      <menge />
      
    • Ebenfalls ist es möglich Elemente mit Character Data zu mischen, was aber möglichst vermeiden werden soll, da die Lesbarkeit des XML - Files gesenkt wird.

      <inhalt>
      Auch hier können Character Data hinterlegt werden …
      <zutat>Wasser</zutat>
      <menge>1cl</menge>
      </inhalt>
      
  • Kommentare: In XML- Dokumenten können Kommentare hinterlegt werden, die allerdings auch mit Entitys geschrieben werden müssen, zumindest um den Anforderungen des W3C-Validators gerecht zu werden. Für die Ausführung des Codes ist es unerheblich.

    <!-- Kommentar können nicht mit Umlauten geschrieben werden -->
    <!-- Besser ist es so: Kommentare koennen nicht ... -->
    
  • Attribute: Wie in vielen Sprachen, besteht auch bei XML die Möglichkeit die Tags mit Hilfe von Attributen zu erweitern. In folgender Zeile wird der Tag name mit dem Attribut klasse erweitert.

    <name klasse='Elementgruppe'>Wasser</name>
    
    • Attribute dürfen nur in öffnenden Tags genutzt werden.
    • Die Reihenfolge ist beliebig, insofern mehrere Attribute gesetzt werden.
    • Attribute müssen Werte enthalten.
    • Attributwerte werden durch Quotes ("") oder Apostrophe geklammert ('')
    • Quotes und Apostrophe können geschachtelt werden.
    • Die mehrfache Angabe von Attributen ist nicht erlaubt.
      <name klasse='Elementgruppe' klasse='Element'>Wasser</name>
      
    • Das Zeichen „<< “ ist im Attributwert verboten. Es kann nur in Verwendung mit Entitys genutzt werden. ( <). Das gleiche gilt für andere Sonderzeichen.
      <!-- falsch -->
      <name klasse='Elementgruppe & Element'>Wasser</name>
      
      <!-- richtig -->
      <name klasse='Elementgruppe & Element'<Wasser</name>
      
      
  • Beispiel-Code
    <?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>
    <!DOCTYPE message SYSTEM "Adresse oder .dtd">
    
    <!-- Willkommen in der XML-Message -->
    
    <message>
    	<product>
    		<name>Test</name>
    		<inhalt>
    			<zutat klasse='Elementgruppe'>Wasser</zutat>
    			<menge>1cl</menge>
    		</inhalt>
    		<inhalt>
    			<zutat>Feuer</zutat>
    			<mengev2ml</menge>
    		</inhalt>
    		<inhalt>
    			<zutat>Erde</zutat>
    			<menge>3dl</menge>
    		</inhalt>
    		<inhalt>
    			<zutat>Sauerstoff</zutat>
    			<menge />
    		</inhalt>
    		<anleitung>Produktdefinition ...
    		</anleitung>
    	</ product >
    </message>
    
    <!-- Innerhalb der <message> koennen weitere <product> folgen -->
    

    Download:

    Download als pdf-DateiDownload als pdf-Datei: Die_generelle_Struktur_eines_XML.pdf (54 KByte)

    Standard
    Webküche

    WK – Google Sitemap

    Google Sitemaps sind nützlich – das ist hinreichend bekannt und Sven Przepiorka erklärt beispielhaft an seiner Bildergalerie wie nützlich das ganze wirklich ist.

    Darauf Bezug nehmend möchte ich auf eine php-Script aufmerksam machen, welches diese Sitemap automatisch und komfortabel für die eigene Website erledigt – phpSitemapNG. Mit Hilfe dieses Tools muss man die xml-Datei (hier ein Beispiel von meiner Kletterseite KVFL.com) nicht händisch pflegen und Google wird immer auf dem neusten Stand gehalten. Man landet also kurze Zeit später auf dem Index von Google und bekommt so wieder neue Besucher. Das Warten auf eine Indizierung durch Google entfällt.

    Das Script läßt sich recht einfach installieren und ist schnell in die eigene Seite eingebunden. Duch die eingebundene Setup-Oberfläche können Änderungen (Ordner und Seiten die nicht berücksichtigt werden sollen, Priorität der Beitrage / Seiten, Frequenz der Indizierung, etc.) einfach und schnell durchgeführt werden.

    Bei WordPress, wie ich es hier benutze, kann man das ganze durch ein Plugin erzielen.

    Standard
    Plugin, WordPress

    WP – SitemapView (Plugin)

    Jede gute Seite sollte eine Sitemap haben. Gerade bei vielen Unterseiten und Beiträgen kann die Sache schnell unübersichtlich werden. Mit einer Sitemap kann man da manchmal abhelfen. Google hat das schon länger erkannt und bittet seine Webmaster um eine xml-Datei, die die Struktur der Seite enthält. Um diese Datei mit WP zu erstellen, gibt es schon seit längerem ein schönes Plugin von Arne Brachhold und dazu gibt es einge Zusatzoptionen mit Hilfe des Plugins von Fabian „Sidney“ Winter.
    Diese erstellte xml-Datei nutze ich und lese diese mittels php ein. Dadurch kann man recht einfach eine Sitemap erstellen, die allerdings nicht an eine handgemachte Seite heran kommt. Sicher ist es möglich, das ganze um viele schöne Sachen zu erweitern, so dass vielleicht auch noch die übergeordneten Kategorien dargestellt werden. Dies überlasse ich aber den php-Profis.

    Info:
    Zusätzlich ist dieses Plugin ein Beitrag für die Suchmaschinenoptimierung.

    Anforderungen:

    SitemapView arbeitet mit WP 1.5 und höher.

    Installation:

    1. Downloaden der Datei
    2. Umbenennen der Datei in sitemapview.php bzw. gepackte Datei lokal entpacken
    3. Den Pfad zur sitemap.xml in Zeile 34 der php-Datei angeben.
    4. Optional: Angabe, wie viele Links ausgelesen werden sollen – Zeile 36 und ob die Domain-URL aus dem Link entfernt werden soll – 1 für ja, 0 für nein – Zeile 39.
    5. Die Datei in euren Plugin-Ordner laden, in der Regel: /wp-content/plugins
    6. Aktivieren des Plugin in der WP-Admin-Oberfläche
    7. Fügt

      (<!MinusMinus sitemapview MinusMinus>) in eure erstellte statische Seite ein

    Extra:
    Das ganze per CSS formatiert werden. Dazu steht eine id und eine class bereit mit der Bezeichung sitemapview.
    Beispiel:

    
    #sitemapview li {
     font-size: .85em;
     line-height: 1.8em;
    }
    

    Download:



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    sitemapview.zip - 1 KByte

    Historie

    • v1.0 - Texte können jetzt ober- und unterhalb der Linkliste hinterlegt werden.
    • v1.1 - Domainname kann entfernt werden.
    • v1.2 - Alternative für Funktion file_get_contents ergänzt
    Standard
    Webküche

    WK – html oder xhtml

    Bei Christoph Schneegans kann man das ganze, übersichtlich aufbereitet, nachlesen.
    Ich denke, dass hier einige Missverständnisse aufgeklärt werden.

    Unsinnige Argumente für XHTML

    Einige Leuten meinen, XHTML sei besser als HTML für „moderne“, auf CSS basierende Layouts ohne Tabellen geeignet und habe Vorteile für die Barrierefreiheit. Das ist natürlich völliger Quatsch. HTML 4.01 und XHTML 1.0 unterscheiden sich lediglich syntaktisch. Die Verwendung von XHTML 1.1 ist sogar nachteilig für die Barrierefreiheit.

    XHTML-Einmaleins

    Daraus resultieren folgende Empfehlungen, die man beim Erstellen von Webinhalt beachten sollte. Außerdem werden Links zu den notwendigen Validatoren angeboten und Tipps für xhtml-Dokumente gegeben.

    • Verwenden Sie XHTML 1.0 Strict.
    • Verwenden Sie einen XML-Validator. Der W3C-Validator und Validome sind keine XML-Validatoren.
    • Beachten Sie dabei die Kompatibilitätsrichtlinien und überprüfen Sie die Einhaltung.
    • Codieren Sie Ihre XHTML-Dokumente und Stylesheets in UTF-8. Verwenden Sie keine Entity-Referenzen außer <, >, " und &.
    • Liefern Sie Ihre Dokumente als text/html aus. Content Negotiation lohnt sich nicht.

    XHTML-Einmaleins

    Link zu seinem xhtml-Schema-Validator

    Standard